Das Client-Server-Modell (Client-Server-Konzept) beschreibt ein Prinzip, Aufgaben und Services innerhalb eines bestimmten Netzwerkes zu verteilen. Kernaufgabe dieses Modells ist es, vom Server bereitgestellte Aufgaben und Services dem Client zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise können das Webservices, Datei- und Mailingservices sein.

Typische Merkmale eines Client-Server-Modells sind:
Client-Server-Modell Mehrere Clients senden Anfragen an einen zentralen Server, der Ressourcen und Dienste zentral bereitstellt und die Anfragen beantwortet. Die Rollen von Client und Server sind klar getrennt, der Server kann mehrere Clients gleichzeitig bedienen. Server zentrale Ressourcen Client 1 Anfrage Client 2 Client 3 Client 4
Das Client-Server-Modell beschreibt eine Architektur, bei der klar getrennte Rollen zwischen Anfragenden (Clients) und einem zentralen Dienstanbieter (Server) existieren. Der Server stellt Ressourcen oder Dienste zentral bereit, die Clients fordern diese bei Bedarf an.

Typische Beispiele:

Abgrenzung für die Prüfung: Im Gegensatz zum Peer-to-Peer-Modell, bei dem alle Teilnehmer gleichberechtigt sowohl Anfragen stellen als auch beantworten können, sind beim Client-Server-Modell die Rollen fest getrennt.
Merksatz für die Prüfung: Client-Server = zentraler Server stellt Dienste bereit, mehrere Clients fragen an – klare Rollentrennung, zentrale Verwaltung.