Die einfachen unterbrechungsfreien Stromversorgungen der USV-Klasse 3 sind Standby- bzw. Offline-USVs. Sie schützen generell nur gegen Stromausfälle sowie kurzzeitige Spannungsschwankungen. Die Unter- und Überspannungen im Netz können nicht ausgeglichen werden. Wegen der doch recht langsamen Umschaltdauer von 4 bis 10 Millisekunden (ms) zwischen Netzbetrieb auf Batteriebetrieb können Störspannungen, Spannungseinbrüche und Spannungsspitzen unterhalb dieser Zeit nicht erkannt werden.

Funktionsweise einer Standby- bzw. Offline-USV Im Normalbetrieb wird der angeschlossene Verbraucher direkt über die Netzspannung versorgt, während der Wechselrichter der USV inaktiv bleibt und nur die Batterie im Hintergrund lädt. Fällt die Netzspannung aus, schaltet die USV mit einer kurzen Umschaltzeit von wenigen Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Normalbetrieb: Netz vorhanden Stromnetz Strom fließt direkt durch Verbraucher Batterie lädt passiv im Hintergrund Netzausfall: Umschaltung (wenige ms) Stromnetz Batterie Verbraucher
Eine Standby-USV (auch Offline-USV genannt) ist die einfachste und günstigste Bauform einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV).

Funktionsweise:

  1. Im Normalbetrieb (Netzspannung vorhanden) wird der angeschlossene Verbraucher direkt über das Stromnetz versorgt – der Strom fließt quasi ungefiltert durch die USV hindurch. Der Wechselrichter (Inverter) der USV ist dabei inaktiv, im Hintergrund lädt lediglich die Batterie.
  2. Fällt die Netzspannung aus (Stromausfall), erkennt die USV dies und schaltet um auf Batteriebetrieb – der Wechselrichter wandelt die Batteriespannung dann in Wechselspannung um und versorgt den Verbraucher weiter.
  3. Diese Umschaltung dauert eine kurze, aber messbare Zeit – typischerweise wenige Millisekunden (ca. 2–10 ms).
Merksatz für die Prüfung: Standby/Offline-USV = im Normalbetrieb direkte Durchleitung, nur bei Ausfall kurze Umschaltung auf Batterie (wenige ms) – günstig, aber kurze Unterbrechung.