Die Wärmeleitpaste sorgt dafür, dass die Wärme von der CPU effizient zum Kühler abgeleitet wird.
Aufgrund der Bauweise haben die Kontaktflächen zwischen CPU und Kühler nicht überall einen perfekten Übergang. Die Wärmeleitpaste gleicht diese Unebenheiten optimal aus. Dadurch verhindert sie Leistungseinbußen, Systemabstürze oder dauerhafte Schäden an der CPU. Bei der Montage wird die Wärmeleitpaste entweder als Wärmepad oder als erbsengroßer Klecks zwischen CPU und Kühler aufgetragen.
Obwohl CPU-Deckel und Kühler-Bodenplatte glatt wirken, sind sie mikroskopisch gesehen rau und uneben. Zwischen beiden entstehen winzige Lufttaschen. Luft ist ein extrem schlechter Wärmeleiter (λ ≈ 0,025 W/(m·K)) – Wärme kann kaum abfließen.
Die Paste füllt diese mikroskopischen Hohlräume vollständig aus und schafft einen lückenlosen Wärmeübergang vom CPU-Deckel zum Kühler. Gute Pasten erreichen λ ≈ 4–12 W/(m·K) – bis zu 480× besser als Luft.
| Merkmal | Ohne Paste | Mit Paste |
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| Wärmeübergang | Schlecht (Luft) | Sehr gut |
| Temperatur | Hoch → Throttling | Niedrig → volle Leistung |
| Lebensdauer | Kürzer | Länger |
| Wärmeleitfähigkeit | ~0,025 W/(m·K) | ~4–12 W/(m·K) |