Mit Hilfe von WLAN Access Points, die das Feature Multi-SSID (Multi Service Set Identifier) anbieten, ist es möglich, mehrere virtuelle voneinander getrennte WLAN Bereiche anzubieten. Einsatzgebiete können Schulungsbereiche oder kleine und mittelständische Unternehmen sein, die sich einen WLAN Access Point teilen. Die WLAN Bereiche sind in der Regel durch verschiedene Netzwerksegmente und Zugangsmöglichkeiten voneinander getrennt.
Multi-SSID am Access Point Ein Access Point strahlt zwei getrennte SSIDs aus, jede SSID ist einem eigenen VLAN zugeordnet: Firma_intern für Mitarbeiter, Firma_gast für Gäste mit reinem Internetzugang. Access Point strahlt 2 SSIDs aus SSID: Firma_intern eigenes Passwort SSID: Firma_gast eigenes Passwort VLAN 10 Zugriff aufs interne Netz VLAN 20 nur Internetzugang Die beiden VLANs sind streng voneinander getrennt → Gäste erreichen das interne Netz nicht
Ganz einfach gesagt: Ein Access Point kann so tun, als wäre er mehrere Access Points gleichzeitig – jede SSID ist quasi ein eigenes "virtuelles WLAN" mit eigenem Namen, eigenem Passwort und eigenem VLAN.
Merksatz für die Prüfung: Ein AP, mehrere SSIDs, jede SSID = ein eigenes VLAN = strikte Trennung des Datenverkehrs. Genau das macht Multi-SSID in der Praxis so nützlich: Mitarbeiter- und Gästenetz laufen über dieselbe Hardware, sind aber logisch komplett getrennt.

Warum macht man das?

Ein physischer Access Point wird logisch in mehrere getrennte WLANs aufgeteilt. Das spart Hardware, weil man nicht für jedes Netz einen eigenen AP braucht.

Wichtige Merkmale für die Prüfung