keine Investitionskosten bei Cloudanbietern (pay-as-you-go)
Lebensverlängerung alter Software
Nachteile:
nicht jede Lösung ist kostengünstig für den 24/7-Einsatz
eventuell höhere Latenzzeiten mit zu vielen virtuellen Maschinen pro Host
Hardware und Software kann nicht zu 100 % selbst administriert werden
Individuallösungen nicht immer möglich
angebotene Lösungen nicht in allen Regionen erhältlich
Virtualisierung von Servern und Desktops
Kurz gesagt: Bei der Virtualisierung läuft nicht mehr "ein Betriebssystem auf einem Server", sondern ein sogenannter Hypervisor teilt die Hardware eines physischen Servers auf mehrere virtuelle Maschinen (VMs) auf. Jede VM verhält sich wie ein eigenständiger Computer mit eigenem Betriebssystem – obwohl sie sich die Hardware mit anderen VMs teilt.
Vorteile der Virtualisierung
Ressourcen-Effizienz: Ein physischer Server wird optimal ausgelastet, statt für jeden Dienst eine eigene teure Hardware zu kaufen
Kosteneinsparung: Weniger Hardware = weniger Stromverbrauch, weniger Platzbedarf im Rechenzentrum, weniger Kühlung
Flexibilität: Neue VMs sind in Minuten erstellt, statt Wochen auf neue Hardware zu warten
Snapshots & Backups: Der komplette Zustand einer VM lässt sich einfach sichern und bei Bedarf zurückrollen
Isolation: Stürzt eine VM ab, laufen die anderen VMs auf demselben Server ungestört weiter
Einfache Skalierung: VMs lassen sich bei Bedarf mit mehr CPU/RAM ausstatten oder auf einen anderen Host verschieben (Live-Migration)
Nachteile der Virtualisierung
Single Point of Failure: Fällt der physische Host komplett aus, sind alle VMs darauf betroffen
Performance-Overhead: Der Hypervisor selbst braucht Ressourcen, VMs sind minimal langsamer als "nackte" Hardware
Komplexität: Mehr Know-how nötig für Administration, Lizenzierung (z. B. VMware, Hyper-V) und Troubleshooting
Lizenzkosten: Virtualisierungssoftware und teils auch Betriebssystem-Lizenzen pro VM können teuer werden