Serverkonsolidierung ist eine Form der Konsolidierung von
Serverressourcen, bei der man auf die Möglichkeiten der
Virtualisierung setzt. Mit Hilfe von virtuellen Maschinen (VM) oder
virtuellen Umgebungen (Virtual Environment VE) soll eine
Energie- und Raumeinsparung durch Reduktion der
physikalischen Serversysteme erreicht werden.
Kurz gefasst: z. B. 10 physische Server werden durch einen
performanten Server ersetzt und die 10 Server virtualisiert.
Serverkonsolidierung
Serverkonsolidierung bedeutet, die Aufgaben mehrerer physischer Server auf weniger Hardware zusammenzufassen – meist durch Virtualisierung. Statt zehn einzelne, schwach ausgelastete physische Server zu betreiben, laufen deren Dienste als virtuelle Maschinen auf ein oder zwei leistungsstarken physischen Servern.
Der Grundgedanke
Viele physische Server sind oft nur zu 10-20 % ausgelastet, weil man z. B. für jeden Dienst (Mailserver, Fileserver, Datenbankserver) historisch einen eigenen Rechner angeschafft hat. Serverkonsolidierung bündelt diese ungenutzte Kapazität.
Vorteile für die Prüfung
- Kosteneinsparung: weniger Hardware-Anschaffung, weniger Strom- und Kühlungskosten
- Weniger Platzbedarf im Serverraum/Rechenzentrum
- Einfachere Administration: weniger physische Geräte zu warten
- Bessere Auslastung der vorhandenen Hardware-Ressourcen
- Weniger Ausfallpunkte durch geringere Anzahl an physischer Hardware (aber Achtung: siehe Nachteil unten)