Geschäftsanforderungen sind die Anforderungen, welche sich aus der Geschäftstätigkeit des Kunden und den Markt- anforderungen ergeben. Die Geschäftsanforderungen werden durch das Management und das Marketing festgelegt.

Benutzeranforderungen sind die für die Benutzer des Soft- waresystems erforderlichen Anforderungen, um die Geschäfts- anforderungen zu erfüllen. Die Benutzeranforderungen werden durch Geschäftsanalysten, durch Benutzer oder Vertretern der Benutzer, sowie Produktmanager definiert.

Funktionale Anforderungen erfassen das Verhalten, welches eine Software erfüllen muss, um die Benutzeranforderungen zu gewährleisten. Funktionale Anforderungen werden durch Geschäftsanalysten und Produktmanager in Absprache mit der Softwareentwicklung und der Testabteilung definiert.

Projektanforderungen sind die nötigen Anforderungen, die den Erfolg eines Projekts sichern, um alle Anforderungen des Projekts umsetzen zu können und das Produkt im Zuge des Application Lifecycle Managements (ALM) betreuen zu können.

Was in deiner Antwort fehlt: Nicht-funktionale Anforderungen Neben den funktionalen Anforderungen (was die Software tun soll) gibt es die nicht-funktionalen Anforderungen – sie beschreiben wie gut die Software etwas tun soll, also die Qualitätsmerkmale:

Arten von Anforderungen an Software Pyramide der Softwareanforderungen: Geschäftsanforderungen an der Spitze, dann Benutzeranforderungen, dann funktionale und nicht-funktionale Anforderungen als Basis. Projektanforderungen stehen quer daneben. Geschäftsanforderungen Management, Marketing Benutzeranforderungen Business-Analysten, Nutzer, Produktmanager Funktionale Anforderungen was die Software tun soll Nicht-funktionale Anforderungen Performance, Sicherheit, Usability Projektanforderungen Zeit, Budget, Ressourcen, Application Lifecycle Management läuft quer zu den anderen Ebenen – betrifft das Projekt, nicht die Software direkt