Eine Remote Desktop Verbindung stellt über das proprietäre Netzwerkprotokoll RDP von Microsoft einen Fernzugriff auf entfernte Computer her. Die Kommunikation im Netzwerk erfolgt über den TCP/UDP-Port 3389.

Es werden grafische Bildschirminhalte eines entfernten Personal Computers angezeigt sowie lokale Ressourcen eines Arbeitsplatzes wie Tastatur, Maus, Audio-Ein-/Ausgabe, Dateisystem, Laufwerke, Drucker und die Zwischenablage genutzt.

Das RDP-Protokoll wird auch für den Microsoft Windows Remote Desktop Service genutzt, vormals Terminal Services genannt.

Funktionsweise einer Remote Desktop Verbindung (RDP)

Beim Remote Desktop Protocol (RDP) verbindet sich ein Client-Rechner über das Netzwerk mit einem entfernten Server oder PC und kann dessen Desktop so bedienen, als würde er direkt davor sitzen – obwohl die eigentliche Verarbeitung komplett auf dem entfernten Rechner stattfindet.
Funktionsweise einer RDP-Verbindung Ein RDP-Client sendet Tastatur- und Mauseingaben verschlüsselt über Port 3389 an den RDP-Server, der Prozesse ausführt und im Gegenzug Bildschirminhalte an den Client zurücksendet. RDP-Client Tastatur, Maus, Bildschirmanzeige RDP-Server führt Prozesse und Anwendungen aus Eingaben (Tastatur/Maus) Bildschirmausgabe verschlüsselt Standardport: TCP 3389
Merksatz für die Prüfung: Bei RDP läuft die Anwendung nicht auf dem Client, sondern komplett auf dem Server – der Client sieht nur "ein Fenster" auf den entfernten Desktop.

Wichtige Eigenschaften für die Prüfung