Die Partitionierung eines Datenträgers ist die physische und
logische Einteilung des Speichermediums in Volumes, welche
zusammenhängende sowie aufeinanderfolgende Datenblöcke
logisch zusammenfasst.
Die Formatierung eines Datenträgers ist die logische Einteilung
der Partitionsstruktur mit einem Dateisystem, wie zum Beispiel
NTFS, Ext4 oder Btrfs durch das Betriebssystem selbst oder
durch eine entsprechende Software.
Partitionierung
Bei der Partitionierung wird eine physische Festplatte in logische, voneinander unabhängige Bereiche (Partitionen) aufgeteilt. Dabei wird festgelegt:
Wie viele Partitionen es gibt
Wie groß jede Partition ist
Welches Partitionsschema verwendet wird (MBR oder GPT)
Beispiel: Eine 1-TB-Festplatte wird in Laufwerk C: (500 GB, für Windows) und Laufwerk D: (500 GB, für Daten) aufgeteilt.
Formatierung
Bei der Formatierung wird eine Partition mit einem Dateisystem versehen – erst dadurch kann das Betriebssystem überhaupt Dateien darauf speichern, lesen und verwalten. Dabei wird u. a. eine Dateisystemstruktur (Verzeichnisbaum, Verwaltungstabellen) angelegt.
Typische Dateisysteme:
NTFS (Windows-Standard)
FAT32 (ältere Systeme)
exFAT
ext4 (Linux).
MBR/GPT verwaltet die Partitionen.
Neue Festplatte
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MBR oder GPT (Partitionstabelle)
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Partitionen (C:, D:, E:)
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NTFS / FAT32 / exFAT (Dateisystem)
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Dateien und Ordner speichern