OEM ist der englische Begriff für Original Equipment Manu- facturer und wird übersetzt mit Originalausrüstungshersteller. Die OEM-Software oder OEM-Hardware wird vom Hersteller nicht direkt vertrieben. Stattdessen wird diese an ein anderes Unternehmen ausgeliefert und z. B. in Verbindung mit weiterer Software/Hardware vertrieben.
OEM-Software kann in diesem Zusammenhang eine Vollversion sein, die sich durch einen geringeren Lieferumfang, eine eingeschränkte Funktionalität und/oder durch ein anderes Nutzungsrecht, vom Original unterscheidet.
OEM-Hardware wird zum Beispiel von einem Markenunter- nehmen für ein anderes Unternehmen produziert. Dieses Unternehmen bietet die OEM-Hardware dann unter seinem eigenen Markennamen an. Ein Beispiel dafür sind IT-Produkte bei Discountern.
Bauteile, die ein Hersteller produziert und die von anderen Firmen in deren eigene Endprodukte eingebaut werden (z.B. ein Mainboard eines Zulieferers in einem PC einer anderen Marke).
Eine günstigere Lizenzvariante von Software, die nur zusammen mit neuer Hardware verkauft werden darf und fest an dieses Gerät gebunden ist. Sie ist meist nicht auf andere Geräte übertragbar und bietet oft eingeschränkten Herstellersupport."