Unter der Skalierbarkeit versteht man die Fähigkeit einer Hardware oder Software, im laufenden Betrieb weiterhin zu funktionieren, wenn Größe, Anzahl oder Volumen verändert wird. Diese Skalierbarkeit dient zum Aufrechterhalten eines 24/7-Betriebes für den/die Kunden.

Als Beispiel dienen hier die Volumenanpassung bei Storages oder die Anpassungen der Anzahl der CPU-Kerne oder des Arbeitsspeichers einer virtuellen Maschine. Mit Hilfe der Skalierbarkeit können im Rechenzentrum auch bedarfsgerecht oder automatisch Ressourcen je nach Leistungsanforderungen des Kunden bereitgestellt werden.

Skalierbarkeit im Rechenzentrumsbetrieb Vergleich von vertikaler und horizontaler Skalierung im Rechenzentrum Skalierbarkeit = Anpassung an wachsende Anforderungen Vertikal (scale-up) stärkere Komponenten einbauen (mehr RAM, CPU in einem Server) Horizontal (scale-out) weitere Server hinzufügen (Last auf mehrere Maschinen verteilen)
Skalierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Rechenzentrums, seine Kapazität (Rechenleistung, Speicher, Netzwerk) flexibel an wachsende oder sinkende Anforderungen anzupassen, ohne das System komplett neu aufbauen zu müssen.
Vertikale Skalierung (scale-up): bestehende Server werden mit stärkerer Hardware ausgestattet (mehr RAM, CPU).
Horizontale Skalierung (scale-out): es werden zusätzliche Server hinzugefügt, um die Last auf mehrere Maschinen zu verteilen."