Das Pay-per-use Modell in der Informationstechnologie beschreibt ein Finanzierungsmodell für die Nutzung von Hard- und Software. Dabei bezahlt man nur für die tatsächliche Nutzung von Hard- oder Software.

Beim Pay-per-use Modell hat der Nutzer keine Anschaffungs- kosten, keine Kapitalbindung, keine Softwarepflege, keine Lizenzierungskosten und benutzt immer die aktuelle Version. Zusätzlich hat er die Vorteile der Skalierbarkeit, Flexibilität und der hohen Ausfallsicherheit, wenn es sich um einen Cloud- anbieter handelt. So kann der Nutzer beispielsweise auch Schwankungen bei der Nutzung von eigenen Rechenleistungen durch ein Pay-per-use Modell mit Hilfe eines Cloudanbieters kurzfristig ausgleichen. Die Nutzung der Ressourcen wird auf Basis der Nutzungsdauer stunden- oder minutengenau abgerechnet.

Pay-per-use in der Informationstechnologie Darstellung des Pay-per-use-Modells mit Nutzung und verbrauchsabhängiger Abrechnung IT-RessourceSpeicher, Rechenleistung,Software (Cloud) Nutzung messenz.B. Zeit, Datenmenge,Anzahl Zugriffe Abrechnungnur nachtatsächl. Verbrauch kein fester Kaufpreis, keine feste Lizenzgebühr → Kosten steigen/sinken mit tatsächlicher Nutzung

"Pay-per-use = zahlen nach Verbrauch, nicht nach Besitz."

"166 Pay-per-use ist ein Abrechnungsmodell in der IT, bei dem der Kunde nur für die tatsächlich genutzte Leistung bezahlt (z.B. Rechenzeit, Speicherplatz, Anzahl der Zugriffe), anstatt eine feste Lizenz oder Anschaffungskosten zu zahlen. Es wird häufig bei Cloud-Diensten eingesetzt (z.B. IaaS, SaaS). Vorteil: Kosten sind flexibel und skalieren mit dem Bedarf – bei geringer Nutzung fallen geringere Kosten an, bei hoher Nutzung entsprechend mehr."