UML-Verhaltensdiagramme und deren Zweck:
UML-Verhaltensdiagramme und ihr Zweck Übersicht der fünf wichtigsten Verhaltensdiagramme: Use-Case, Sequenz, Aktivität, Zustand und Kommunikation. UML-Verhaltensdiagramme zeigen dynamisches Systemverhalten Use-Case-Diagramm Funktionen aus Sicht der Nutzer/Akteure Sequenzdiagramm zeitlicher Ablauf von Nachrichten zw. Objekten Aktivitätsdiagramm Workflow mit Start, Entscheidungen, Ende Zustandsdiagramm mögliche Zustände und Übergänge Kommunikationsdiagramm Beziehungen zwischen Objekten im Fokus

1. Anwendungsfalldiagramm (Use-Case-Diagramm)

Zweck: Zeigt, welche Funktionen (Anwendungsfälle) ein System für welche Akteure (Nutzer, andere Systeme) bereitstellt. Beantwortet die Frage: „Was kann das System aus Sicht des Benutzers?"

2. Sequenzdiagramm

Zweck: Stellt den zeitlichen Ablauf von Nachrichten zwischen mehreren Objekten dar. Zeigt genau, in welcher Reihenfolge welche Objekte miteinander kommunizieren – z. B. beim Ablauf eines Login-Vorgangs.

3. Aktivitätsdiagramm

Zweck: Beschreibt einen Workflow bzw. Ablaufprozess, ähnlich einem klassischen Flussdiagramm – mit Start, Entscheidungen (Verzweigungen), parallelen Abläufen und Ende. Gut geeignet, um Geschäftsprozesse darzustellen.

4. Zustandsdiagramm (State-Machine-Diagramm)

Zweck: Zeigt die möglichen Zustände eines Objekts und die Übergänge (Trigger/Events) zwischen diesen Zuständen – z. B. die Zustände einer Bestellung: „offen" → „bezahlt" → „versendet" → „abgeschlossen".

5. Kommunikationsdiagramm

Zweck: Ähnlich dem Sequenzdiagramm, zeigt aber stärker die Beziehungen/Verbindungen zwischen Objekten und weniger die exakte zeitliche Reihenfolge.