In einem Audit wird untersucht, ob Prozesse, Anforderungen, Normen und Richtlinien die geforderten Standards während eines Untersuchungsprozesses erfüllen, die im Rahmen eines Qualitätsmanagements turnusmäßig durchgeführt werden. Als Beispiel können hier die Zertifizierung bzw. Re-Zertifizierung der Normen ISO 9001 oder ISO/IEC 27001 genannt werden.

Diese Audits werden in der Regel von speziell geschulten Auditoren durchgeführt und stellen oftmals die finale Phase beim Zertifizierungsprozess dar. Audits haben im Bereich des statischen Qualitätsmanagements Prüfungscharakter, im Bereich der dynamischen Qualitätssicherung dienen sie der Erfassung und der Erkennung von Entwicklungstrends, um anschließend die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen.

Audit im Qualitätsmanagement Diagramm zeigt Definition eines Audits als systematische, unabhängige Prüfung, die drei Audit-Arten (intern, extern, Zertifizierungsaudit) und den typischen Ablauf. Audit systematische, unabhängige Prüfung von Prozessen Internes Audit eigene Mitarbeiter prüfen Externes Audit z.B. durch Kunden Zertifizierungsaudit unabhängige Prüfstelle Typischer Ablauf 1. Vorbereitung: Unterlagen, Prozesse sichten 2. Durchführung: Begehung, Interviews, Stichproben 3. Feststellung von Abweichungen (Findings) 4. Auditbericht mit Maßnahmenempfehlungen 5. Nachverfolgung der Korrekturmaßnahmen
Ein Audit ist eine systematische, unabhängige und dokumentierte Prüfung, bei der festgestellt wird, ob Prozesse, Abläufe oder ein Managementsystem den festgelegten Anforderungen (z. B. der Norm ISO 9001) entsprechen.

Drei wichtige Audit-Arten:

"Audit = unabhängige Prüfung, ob Soll (Norm/Anforderung) und Ist (gelebte Praxis) übereinstimmen!"

Prüfungsfalle: Ein Audit prüft nicht die Leistung einer einzelnen Person, sondern das System/den Prozess – und wird von einer unabhängigen, nicht direkt beteiligten Stelle durchgeführt.