Die Multi-Factor-Authentication (MFA) ist eine erweiterte Form
der Zugangsberechtigung, die durch mehrere unabhängige
Merkmale (Faktoren) überprüft wird und erst nach Eingabe eines
starken Passworts sowie der Eingabe einer Nummer (via SMS
oder App) oder Angabe einer Zertifikatsdatei erteilt wird.
Einsatzbereiche sind:
Online-Banking
Debit- oder Kreditkartenzahlung
Online-Ausweisfunktion des Personalausweises
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MFA bedeutet, dass sich ein Nutzer nicht nur mit einem einzigen Merkmal (z. B. Passwort) anmeldet, sondern mit mindestens zwei unterschiedlichen Faktor-Kategorien – das erhöht die Sicherheit deutlich, weil ein Angreifer mehrere unabhängige Hürden überwinden müsste.
Die drei Faktor-Kategorien:
Wissen – etwas, das nur der Nutzer weiß: Passwort, PIN, Sicherheitsfrage
Besitz – etwas, das nur der Nutzer hat: Smartphone (Authenticator-App), Hardware-Token, Chipkarte
Inhärenz (Biometrie) – etwas, das der Nutzer ist: Fingerabdruck, Gesichtserkennung, Iris-Scan
Typische Einsatzbereiche:
Online-Banking (PIN + TAN per App/SMS)
VPN- und Firmennetzwerk-Zugänge
Cloud-Dienste (Microsoft 365, Google Workspace)
E-Mail-Postfächer und Admin-/Root-Zugänge
Zero-Trust-Architekturen und besonders schützenswerte Systeme
⚠️ Prüfungsfalle: Zwei-Faktor mit zwei Merkmalen derselben Kategorie (z. B. Passwort + Sicherheitsfrage) ist keine echte MFA, sondern nur eine schwächere Zwei-Schritt-Verifizierung.