Beim Großvater-Vater-Sohn-Prinzip geht es um ein Rotations- schema zur Datensicherung auf Speichermedien.

Im Rahmen einer 5-Tage Woche kommen dabei 20 Speicher- medien zum Einsatz.

4x Sohn-Medien > tägliche Datensicherung (inkrementelles Backup)

4x Vater-Medien > wöchentliche Datensicherung (Vollbackup)

12x Großvater-Medien > monatliche Datensicherung (Vollbackup)

Großvater-Vater-Sohn-Backup-Prinzip Diagramm zeigt die drei Backup-Ebenen des Großvater-Vater-Sohn-Prinzips: tägliche Sohn-Backups, wöchentliche Vater-Backups und monatliche Großvater-Backups mit jeweiliger Aufbewahrungsdauer. Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (GVS) gestaffelte Backup-Rotation Sohn (täglich) Tägliches inkrementelles oder differentielles Backup Aufbewahrung: meist 1 Woche (Mo–Fr rotierend) Vater (wöchentlich) Wöchentliches Vollbackup, z.B. jeden Freitag Aufbewahrung: meist 4–5 Wochen Großvater (monatlich) Monatliches Vollbackup, z.B. letzter Tag des Monats Aufbewahrung: oft 12 Monate oder länger (Archiv) Vorteil des Prinzips mehrere Wiederherstellungspunkte über kurze, mittlere und lange Zeiträume – ohne endlos Speicher zu verbrauchen

Das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (englisch: Grandfather-Father-Son, GFS) ist eine bewährte Backup-Rotationsstrategie mit drei gestaffelten Ebenen, die kurzfristige, mittelfristige und langfristige Wiederherstellungspunkte kombiniert.

Warum diese Struktur?

So entstehen mehrere Wiederherstellungspunkte auf unterschiedlichen Zeitebenen: