Bei einem Software-Rollout bzw. einer Softwareverteilung im Unternehmen muss die Software, die es zu veröffentlichen und zu verteilen gilt, hinsichtlich der Kompatibilität gegenüber der eingesetzten Hardware geprüft werden.

Wenn die Software automatisch verteilt werden soll, dann muss die Software, die neu installiert oder als Update verteilt werden soll, mit Hilfe einer Paketierungssoftware für das Verteilen vorbereitet werden. In Abhängigkeit der Paketierung kommt eine entsprechende Verteilungssoftware zum Einsatz, welche die Veröffentlichung, auch deployen genannt, übernimmt.

Prozesse bei einem Software-Rollout Diagramm zeigt sieben Prozessschritte, die bei einem Software-Rollout beachtet werden müssen: Planung, Kommunikation, Testphase/Pilotierung, Datenmigration, Installation, Schulung, Support und Rückfallplan. Software-Rollout wichtige Prozesse 1. Planung Zeitplan, Ressourcen, Zuständigkeiten festlegen 2. Kommunikation an Betroffene Nutzer rechtzeitig über Änderungen informieren 3. Testphase/Pilotierung Software an kleiner Gruppe testen 4. Datenmigration Daten aus Altsystem übernehmen und prüfen 5. Installation/Deployment Software auf Zielsystemen ausrollen 6. Schulung & Support (Hypercare) Nutzer einweisen, verstärkter Support in der Startphase Prozesse bei einem Software-Rollout einfach erklärt (FISI)

Welche Prozesse müssen bei einem Software-Rollout beachtet werden?

Ein Software-Rollout bedeutet, dass eine neue Software oder ein Software-Update auf vielen Computern installiert wird.

Einfach gesagt:

Bevor eine Software verteilt wird, muss geprüft werden, ob sie funktioniert und richtig installiert werden kann.

1. Kompatibilität prüfen

Kompatibilität bedeutet:

Die neue Software muss mit der vorhandenen Hardware und dem Betriebssystem zusammenarbeiten.
Beispiel:

Eine Firma möchte Windows 11 installieren. Vorher wird geprüft: Wenn die Antwort "Ja" ist, kann die Software installiert werden.

2. Software paketieren

Wenn die Software automatisch installiert werden soll, wird sie zuerst paketiert.

Paketieren bedeutet: Die Software wird in ein Installationspaket verpackt, damit sie automatisch auf vielen Computern installiert werden kann.
Beispiel: Statt die Software auf 100 PCs einzeln zu installieren, erstellt die IT-Abteilung ein Installationspaket. Danach kann die Installation automatisch erfolgen.

3. Software verteilen (Deployment)

Nun wird die Software mit einer Verteilungssoftware an die Computer gesendet. Dieser Vorgang heißt auch: Deployment (Bereitstellung oder Verteilung).
Beispiel: Am Abend um 22:00 Uhr startet die IT-Abteilung die Verteilung. Alle 100 Computer erhalten automatisch das neue Update. ➡️ Das nennt man Deployment.

4. Installation prüfen

Nach dem Rollout wird kontrolliert:

Die wichtigsten Prozesse

Schritt Einfach erklärt
1. Kompatibilität prüfen Passt die Software zur Hardware und zum Betriebssystem?
2. Paketieren Software für die automatische Installation vorbereiten.
3. Deployment Software auf die Computer verteilen.
4. Kontrolle Prüfen, ob die Installation erfolgreich war.

Einfaches Schaubild

Neue Software
      │
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1. Kompatibilität prüfen
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2. Software paketieren
      │
      ▼
3. Deployment
(Software verteilen)
      │
      ▼
4. Installation prüfen

Wichtige Begriffe

Begriff Einfach erklärt
Kompatibilität Software und Hardware funktionieren zusammen.
Paketierung Software für die automatische Installation vorbereiten.
Deployment Software automatisch an viele Computer verteilen.
Verteilungssoftware Programm, das die Software auf viele Computer installiert.

Merksatz für die IHK (FISI)

Vor einem Software-Rollout müssen vier Dinge beachtet werden:
  1. 💻 Kompatibilität prüfen.
  2. 📦 Software paketieren.
  3. 🚀 Software verteilen (Deployment).
  4. ✅ Installation kontrollieren.

Einfach merken 🚀

Frage Antwort
Passt die Software? Kompatibilität prüfen.
Wie wird sie vorbereitet? Paketieren.
Wie kommt sie auf die PCs? Deployment (Verteilung).
Ist alles erfolgreich? Installation kontrollieren.

Prüfungstipp (IHK)

Wenn in der Prüfung gefragt wird: "Welche Prozesse müssen bei einem Software-Rollout beachtet werden?" Dann reicht meist diese Antwort: