Leasing Vorteile sind: Leasing Nachteile sind:
Vor- und Nachteile des Leasings von IT-Hardware (FISI)

Welche Vor- und Nachteile hat das Leasing von IT-Hardware?

Beim Leasing nutzt ein Unternehmen IT-Hardware (z. B. Computer, Server oder Notebooks), ohne sie zu kaufen. Dafür bezahlt es jeden Monat eine Leasingrate.

Einfach gesagt:

Leasing bedeutet:

Vorteile des Leasings

Vorteil Einfach erklärt Beispiel
Wenig Geld auf einmal nötig Es muss nicht der ganze Kaufpreis sofort bezahlt werden. Statt 20.000 € für neue PCs zu zahlen, werden monatlich 500 € gezahlt.
Liquidität bleibt erhalten Es bleibt mehr Geld für andere Ausgaben im Unternehmen. Die Firma kann zusätzlich neue Software kaufen.
Monatliche Kosten sind planbar Jeden Monat wird die gleiche Leasingrate bezahlt. 500 € pro Monat über drei Jahre.
Reparatur oder Ersatz Oft kümmert sich der Leasing-Geber um Reparaturen oder ersetzt defekte Geräte. Ein defektes Notebook wird ausgetauscht.
Immer moderne Technik Nach Ablauf des Vertrags können neue Geräte geleast werden. Nach drei Jahren erhält die Firma neue Notebooks.
Bilanzneutral Die Hardware gehört nicht zum Anlagevermögen des Unternehmens. Die Geräte erscheinen meist nicht als Eigentum in der Bilanz.

Nachteile des Leasings

Nachteil Einfach erklärt Beispiel
Kein Eigentum Die Hardware gehört dem Leasing-Geber. Nach drei Jahren muss der Laptop zurückgegeben werden.
Feste Laufzeit Der Vertrag läuft oft 1 bis 5 Jahre und kann meist nicht einfach beendet werden. Die Firma muss weiterzahlen, auch wenn sie den Laptop nicht mehr braucht.
Oft höhere Gesamtkosten Über die gesamte Laufzeit kann Leasing teurer sein als ein Kauf. Nach vier Jahren wurden insgesamt mehr bezahlt als der Kaufpreis.

Was bedeutet Fremdfinanzierung?

Fremdfinanzierung bedeutet: Das Unternehmen bezahlt die Hardware nicht sofort selbst. Stattdessen zahlt es jeden Monat Leasingraten. Dadurch bleibt mehr eigenes Geld im Unternehmen.
Beispiel: Eine Firma benötigt 50 neue Notebooks. ➡️ Beim Leasing bleibt mehr Geld für andere Investitionen übrig.

Was bedeutet bilanzneutral?

Bilanzneutral bedeutet: Die geleaste Hardware gehört dem Leasing-Geber. Deshalb erscheint sie in der Regel nicht als Eigentum des Unternehmens in der Bilanz.

Vergleich

Vorteile Nachteile
✅ Geringe Anfangskosten. ❌ Hardware gehört nicht dem Unternehmen.
✅ Liquidität bleibt erhalten. ❌ Vertrag hat eine feste Laufzeit.
✅ Monatliche Kosten sind planbar. ❌ Meist nicht kündbar.
✅ Oft Reparatur oder Ersatz durch Leasing-Geber. ❌ Gesamtkosten können höher sein als beim Kauf.
✅ Immer aktuelle Technik.
✅ Bilanzneutral.

Einfaches Schaubild

             Leasing
                │
      Monatliche Raten zahlen
                │
      ┌─────────┴─────────┐
      │                   │
   Vorteile           Nachteile
      │                   │
Wenig Startkosten     Kein Eigentum
Liquidität bleibt     Feste Laufzeit
Planbare Kosten       Oft teurer
Neue Technik
Reparatur oft inklusive

Merksatz für die IHK (FISI)

Vorteile: Nachteile:

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Frage Antwort
Wem gehört die Hardware? Dem Leasing-Geber.
Wie wird bezahlt? Monatliche Leasingraten.
Ist viel Geld am Anfang nötig? Nein.
Kann der Vertrag jederzeit beendet werden? Meist nein.
Ist die Technik oft aktuell? Ja, nach der Laufzeit kann neue Hardware geleast werden.

Prüfungstipp (IHK)

Wenn in der Prüfung gefragt wird: "Welche Vor- und Nachteile hat das Leasing von IT-Hardware?" Dann merke dir: