Ein Marktgleichgewicht liegt vor, wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen – also genau so viel angeboten wird, wie nachgefragt wird.
Drei Kriterien für das Marktgleichgewicht:
Gleichgewichtspreis (P)* – Es gibt genau einen Preis, bei dem Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Keiner zahlt mehr als nötig, keiner verkauft unter Wert.
Gleichgewichtsmenge (M)* – Die angebotene Menge entspricht exakt der nachgefragten Menge. Kein Überschuss, kein Mangel.
Kein Marktdruck – Weder Anbieter noch Nachfrager haben einen Anreiz, den Preis zu verändern. Der Markt ist im Gleichgewicht – stabil.
Was passiert bei Abweichung?
Ist der Preis zu hoch → mehr Angebot als Nachfrage → Angebotsüberschuss → Preis sinkt.
Ist der Preis zu niedrig → mehr Nachfrage als Angebot → Nachfrageüberschuss → Preis steigt.
Der Markt reguliert sich also selbst – das nannte Adam Smith die „unsichtbare Hand".
Prüfungs-Merksatz: Gleichgewicht = Angebot trifft Nachfrage – kein Überschuss, kein Mangel, kein Preisdruck.