Der Top-Down-Ansatz des Projektstrukturplans verfolgt das Ziel, dass der Weg vom Ganzen zum Detail führt. Dazu wird das Gesamtprojekt in mehrere Teilaufgaben zerlegt.

Schritte zur Erreichung dieses Ziels sind:

Der Top-Down-Ansatz wird immer dann gewählt, wenn bereits Erfahrungen vorliegen mit ähnlichen Projekten oder die Inhalte des zu planenden Projektes aus vorherigen Projekten bereits bekannt sind.

Top-Down-Ansatz im Projektstrukturplan Vom Gesamtprojekt wird schrittweise in Teilprojekte, Arbeitspakete und Aufgaben zerlegt Gesamtprojekt z. B. „Neue IT-Infrastruktur" Netzwerk Teilprojekt 1 Server Teilprojekt 2 Clients Teilprojekt 3 Switch konfigurieren VLAN einrichten Hardware bestellen OS installieren PCs aufsetzen User anlegen Ebene 0 Ebene 1 Ebene 2 Top-Down-Prinzip Vom Großen → zum Kleinen Gesamtziel → Arbeitspakete

Beim Top-Down-Ansatz beginnt man mit dem Gesamtprojekt und zerlegt es schrittweise in immer kleinere Einheiten – von oben nach unten.

bVorteile:

Klare Struktur von Anfang an, Projektleiter behält den Überblick, alle Bereiche werden systematisch abgedeckt, gut geeignet wenn das Gesamtziel klar ist.

Nachteile:

Details können anfangs übersehen werden, weniger Input von Teammitgliedern in frühen Phasen.

       |            | Top-Down            | Bottom-Up      |
        |------------|---------------------|----------------|
        | Start bei  | Gesamtziel          | Einzelaufgaben |
        | Richtung   | Groß → Klein        | Klein → Groß   |
        | Stärke     | Überblick, Struktur | Detailwissen des Teams |
**Merksatz:** Top-Down = Chef denkt das Große, Team macht das Kleine. Wie ein Baum – erst der Stamm, dann die Äste, dann die Blätter.