Der Angebotsvergleich bildet die wesentliche Grundlage für
eine zukünftige Kaufentscheidung. Man vergleicht normalerweise
mindestens 2 oder mehr Angebote von verschiedenen
Lieferanten, Unternehmen sowie Dienstleistern.
Im Zuge der Kaufentscheidung werden Kriterien miteinander
verglichen, wie z. B .:
niedrigster Preis
Qualität der Produkte/Dienstleistungen
Finanzierungsangebote
Kundenservice
Garantie und Gewährleistung
Rabattangebote
Lieferservice
Liefertreue
Lieferzeit
Liefermenge
Ein Angebotsvergleich dient dazu, mehrere Lieferantenangebote systematisch zu vergleichen, um das wirtschaftlich günstigste Angebot zu ermitteln.
Warum nicht nur auf den Preis schauen?
Ein günstiger Lieferant mit langer Lieferzeit oder schlechter Qualität kann teurer werden als ein teurerer mit zuverlässigem Service – durch Produktionsausfälle, Reklamationen oder Nachbestellungen.
Zweck des Angebotsvergleichs:
Das Unternehmen will das wirtschaftlich vorteilhafteste Angebot finden – das ist nicht automatisch das billigste. Dazu werden alle Angebote nach einheitlichen Kriterien verglichen.
Quantitative Kriterien (in Zahlen messbar):
Listenpreis, Rabatt, Skonto, Lieferkosten, Verpackungskosten → daraus ergibt sich der Bezugspreis (= der tatsächliche Einstandspreis pro Einheit).
Qualitative Kriterien (nicht direkt in Geld messbar):
Lieferzeit, Zuverlässigkeit des Lieferanten, Qualitätszertifikate, Service & Garantie, Zahlungsbedingungen, Mindestbestellmenge.