Der Bottom-Up-Ansatz des Projektstrukturplans verfolgt das
Ziel, dass der Weg vom Detail zum Ganzen führt. Die Grundidee
ist, dass abgegrenzte, detaillierte Teilprobleme gelöst werden,
um dann mit deren Hilfe größere, darüber liegende Probleme zu
lösen. Bei sehr innovativen Lösungen kommt dieser Ansatz zum
Einsatz.
Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:
Festlegung der auszuführenden Aufgaben
Klärung der Beziehungen der Teilaufgaben in der
Baumstruktur
Errichtung einer Baumstruktur, um Aufbau und
Zusammensetzung zu erkennen
Überprüfung auf Vollständigkeit und Einmaligkeit aller
Teilaufgaben
Beim Bottom-Up-Ansatz beginnt man ganz unten, bei den kleinsten, konkreten Arbeitspaketen (einzelne Aufgaben, die die Mitarbeiter kennen). Diese werden dann Schritt für Schritt zusammengefasst — erst zu Teilaufgaben, am Ende zum Gesamtprojekt.
Vorteil: Die Mitarbeiter, die die Arbeit später machen, kennen die Details am besten → realistische Planung.
Nachteil: Kann aufwendig sein, Gefahr dass der Gesamtüberblick fehlt.
🧠 Prüfungs-Merksatz
"Bottom-Up = von unten nach oben, vom Detail zum Ganzen."
Gegenteil: Top-Down = vom Gesamtprojekt zu den Einzelaufgaben (von oben nach unten).