Infrastructure as a Service, auch Foundation genannt, ist im Wesentlichen ein Ersatz für traditionelle Rechenzentren. Der Benutzer greift hier typischerweise auf bestehende Dienste innerhalb seiner Cloud zu, verwaltet aber seine eigenen Recheninstanzen selbst.
IaaS – Infrastructure as a Service IaaS Vergleich: Anbieter liefert Hardware und Netzwerk, Kunde verwaltet OS, Middleware und Anwendungen selbst Verantwortlichkeit: Anbieter 🔵 vs. Kunde 🟢 Schicht On-Premise IaaS ← hier PaaS SaaS Anwendungen Kunde Kunde Kunde Anbieter Middleware/Runtime Kunde Kunde Anbieter Anbieter Betriebssystem Kunde Kunde Anbieter Anbieter Virtualisierung Kunde Anbieter Anbieter Anbieter Server / Storage Kunde Anbieter Anbieter Anbieter Netzwerk / RZ Kunde Anbieter Anbieter Anbieter IaaS Vorteile ✅ Keine eigene Hardware nötig ✅ Skalierbar nach Bedarf ✅ Pay-per-Use – nur zahlen was genutzt IaaS Beispiele ☁️ AWS EC2 (virtuelle Server) ☁️ Azure Virtual Machines ☁️ Google Compute Engine

Was ist IaaS?

Bei IaaS stellt der Cloud-Anbieter die gesamte IT-Infrastruktur als Dienst bereit – virtuelle Server, Netzwerke, Speicher und Rechenleistung. Der Kunde mietet diese Ressourcen und verwaltet Betriebssystem, Middleware und Anwendungen selbst.

Was liefert der Anbieter?

Hardware, Rechenzentrum, Netzwerk, Strom, Kühlung und Virtualisierungsschicht – alles physische und virtuelle Infrastruktur darunter.

Was macht der Kunde?

Betriebssystem installieren und pflegen, Software und Anwendungen deployen, Sicherheit auf OS-Ebene verwalten – volle Kontrolle, aber auch volle Verantwortung.

Vorteile:

Keine eigene Hardware kaufen oder warten, beliebig skalierbar (mehr VMs bei Bedarf), Pay-per-Use (nur bezahlen was genutzt wird), weltweite Verfügbarkeit.

Nachteile:

Mehr Verwaltungsaufwand als PaaS/SaaS, Abhängigkeit vom Anbieter (Vendor Lock-in), Internetzugang Voraussetzung.

Prüfungs-Merksatz: IaaS = Infrastruktur mieten – Anbieter liefert die Maschine, Kunde installiert alles selbst darauf – wie ein leeres Mietobjekt.