Infrastructure as a Service, auch Foundation genannt, ist im
Wesentlichen ein Ersatz für traditionelle Rechenzentren. Der
Benutzer greift hier typischerweise auf bestehende Dienste
innerhalb seiner Cloud zu, verwaltet aber seine eigenen
Recheninstanzen selbst.
Was ist IaaS?
Bei IaaS stellt der Cloud-Anbieter die gesamte IT-Infrastruktur als Dienst bereit – virtuelle Server, Netzwerke, Speicher und Rechenleistung. Der Kunde mietet diese Ressourcen und verwaltet Betriebssystem, Middleware und Anwendungen selbst.
Was liefert der Anbieter?
Hardware, Rechenzentrum, Netzwerk, Strom, Kühlung und Virtualisierungsschicht – alles physische und virtuelle Infrastruktur darunter.
Was macht der Kunde?
Betriebssystem installieren und pflegen, Software und Anwendungen deployen, Sicherheit auf OS-Ebene verwalten – volle Kontrolle, aber auch volle Verantwortung.
Vorteile:
Keine eigene Hardware kaufen oder warten, beliebig skalierbar (mehr VMs bei Bedarf), Pay-per-Use (nur bezahlen was genutzt wird), weltweite Verfügbarkeit.
Nachteile:
Mehr Verwaltungsaufwand als PaaS/SaaS, Abhängigkeit vom Anbieter (Vendor Lock-in), Internetzugang Voraussetzung.
Prüfungs-Merksatz: IaaS = Infrastruktur mieten – Anbieter liefert die Maschine, Kunde installiert alles selbst darauf – wie ein leeres Mietobjekt.