Folgende Vorteile ergeben sich bei der Nutzung des
Servicemodells PaaS:
Reduzierter Programmieraufwand, da mit den PaaS-Entwicklungstools sich der Zeitaufwand für das Schreiben von
Code für neue Apps reduziert.
Zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, ohne dass neue
Mitarbeitende eingestellt werden müssen. Entwicklungsteams
können neue Funktionen mit Hilfe der PaaS-Komponenten
nutzen, ohne diese selbst entwickeln zu müssen.
Einfachere Entwicklung für mehrere Plattformen, teilweise
werden Entwicklungsoptionen für mehrere Plattformen wie
Computer, Mobilgeräte und Browser vom Provider angeboten.
Kostengünstige Nutzung der Tools.
Effiziente Verwaltung des Anwendungslebenszyklus.
Was ist PaaS?
Der Anbieter stellt eine fertige Entwicklungsplattform bereit – inklusive Betriebssystem, Laufzeitumgebung, Datenbanken und Middleware. Der Kunde entwickelt und deployt nur noch seine eigene Anwendung – alles darunter verwaltet der Anbieter.
Vorteile:
Schnelle Entwicklung – kein zeitaufwändiges Einrichten von Servern, Betriebssystemen oder Datenbanken. Entwickler können sofort mit dem Code beginnen.
Fokus auf die Anwendung – das Team konzentriert sich auf die eigentliche Software, nicht auf Infrastruktur und Patches.
Fertige Dienste inklusive – Datenbanken, CI/CD-Pipelines, Authentifizierung, Monitoring, Load Balancer – alles direkt nutzbar.
Automatische Skalierung – die Plattform skaliert automatisch bei höherer Last, ohne dass der Kunde eingreifen muss.
Automatische Updates – Betriebssystem und Middleware werden vom Anbieter aktuell gehalten – kein Patch-Management nötig.
Geringere Kosten – weniger Personal für IT-Betrieb nötig, Pay-per-Use Abrechnung.
Teamkollaboration – Entwickler weltweit können gemeinsam an derselben Plattform arbeiten.
Prüfungs-Merksatz: PaaS = Entwicklungsplattform as a Service – Anbieter kümmert sich um alles außer dem Code – Entwickler programmieren, nicht administrieren.