Als Host-Bus-Adapter (HBA) bezeichnet man eine Netzwerkhardware, welche in einem Server installiert ist, um damit ein oder mehrere Datenspeichergeräte (Storage) zu erreichen.

Der Begriff HBA wird oftmals im Zusammenhang mit den Bus- Systemen SCSI, ATA (IDE), SATA und Fibre Channel verwendet, gilt aber prinzipiell auch für eine Netzwerkkarte im weiteren Sinne. Im Datenspeicher-Umfeld wird mit Hilfe des HBA via SCSI, iSCSI, Fibre Channel oder Ethernet mit dem Host-System kommuniziert.

Ein HBA ist eine Erweiterungskarte, die einen Server mit einem externen Speichernetzwerk (SAN) verbindet – vergleichbar mit einer Netzwerkkarte, aber speziell für Speicherprotokolle wie Fibre Channel.
Host-Bus-Adapter – Architektur HBA verbindet Server über PCIe mit Fibre Channel Switch und Storage-System im SAN 🖧 Server CPU + RAM PCIe Bus HBA Host-Bus-Adapter SFP 🔆 Glasfaser Fibre Channel FC-Switch Fibre Channel bis 128 Gbit/s 🗄 SAN Storage 💾 HDD/SSD Array 💾 RAID Controller 💾 Backup Tapes HBA = PCIe-Karte im Server verbaut Protokoll: FC / iSCSI SFP+ Glasfaser-Port Blockspeicher-Zugriff wie lokale Festplatte

Der HBA wird als PCIe-Karte in den Server eingebaut und stellt einen oder mehrere SFP+-Ports für Glasfaserkabel bereit. Er übernimmt die komplette Kommunikation zwischen dem Server-Prozessor und dem externen Speichernetzwerk (SAN) – ähnlich wie eine Netzwerkkarte für LAN, aber für Speicherprotokolle.

Prüfungs-Merksatz: HBA = PCIe-Karte im Server – verbindet über Glasfaser und Fibre Channel mit dem SAN – schnell, zuverlässig, CPU-entlastend.