Eine DMZ (demilitarisierte Zone) ist ein eigenes, abgeschottetes Netzsegment zwischen dem Internet und deinem internen Firmennetz. Der Grundgedanke: Server, die von außen erreichbar sein müssen (Web-, Mail-, DNS-Server), dürfen nicht direkt im internen LAN stehen — sonst hätte ein Angreifer bei einem erfolgreichen Angriff sofort Zugriff auf sensible interne Systeme.
Wie es aufgebaut ist:
Äußere Firewall: reguliert den Zugriff aus dem Internet auf die DMZ.
DMZ: enthält nur die Server, die öffentlich erreichbar sein müssen.
Innere Firewall: trennt die DMZ vom internen LAN nochmal separat ab, oft mit strengeren Regeln.
So entsteht eine zweistufige Verteidigung: Selbst wenn ein Angreifer einen Server in der DMZ kompromittiert, steht er immer noch vor der inneren Firewall und hat keinen direkten Zugang zum internen Netz mit Arbeitsplatzrechnern und der eigentlichen Datenbank.