Die Bezeichnung Network Attached Storage (NAS, englisch so viel wie netzgebundener Speicher) wird für einen einfach zu verwaltenden Dateiserver benutzt, der über ein eigenes Dateisystem (Ext4/Btrfs) und eine Managementoberfläche verfügt.

Ein NAS wird sowohl im Heimbereich, bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eingesetzt, um unabhängige Speicherkapazität in einem lokalen Rechnernetz bereitzustellen. Mithilfe der Managementoberfläche, in der Regel via Webbrowser über HTTP/HTTPS, werden die Einstellungen, wie die Benutzerverwaltung, die Integration Active Directory, Aktivierung von Services und Sync-Funktionen, Zugriffe über die Protokolle iSCSI, CIFS/SMB/NFS etc. vorgenommen.

Ein NAS hat einen oder mehrere Netzwerkanschlüsse (Ethernet/ Fibre Channel), besitzt je nach Ausstattung 2 Netzteile und existiert in verschiedenen Bauformen.

Network Attached Storage (NAS) Ein NAS ist ein eigenständiger Speicherserver, der über das Netzwerk an einen Switch angeschlossen ist und mehreren Clients gleichzeitig Dateizugriff über Protokolle wie SMB oder NFS ermöglicht. Switch NAS Speicherserver PC 1 PC 2 Notebook Alle Clients greifen gleichzeitig über das Netzwerk auf dieselben Dateien zu (z. B. per SMB/NFS)
Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein eigenständiges Speichergerät, das direkt an das Netzwerk angeschlossen wird (z. B. per LAN-Kabel an einen Switch) und dort Speicherplatz für mehrere Clients gleichzeitig bereitstellt — unabhängig von einem einzelnen PC oder Server.

Die wichtigsten Merkmale:

Abgrenzung für die Prüfung: Ein NAS stellt Dateien (Datei-Ebene) über das Netzwerk bereit – im Unterschied zu einem SAN (Storage Area Network), das Speicher auf Block-Ebene bereitstellt und sich für den Client wie eine lokal angeschlossene Festplatte verhält.