1. Global Routing Prefix (48 Bit) Kennzeichnet das übergeordnete Netz, vergleichbar mit dem Netzanteil einer IPv4-Adresse. Wird typischerweise vom Provider zugewiesen.
2. Subnetz-ID (16 Bit) Erlaubt es der eigenen Organisation, das zugewiesene Präfix in eigene Subnetze zu unterteilen (z. B. pro Abteilung oder Standort).
→ Zusammen ergeben Global Routing Prefix + Subnetz-ID die ersten 64 Bit, den sogenannten Netzwerkanteil (Präfix).
3. Interface-ID (64 Bit) Der Geräteanteil, identifiziert das einzelne Gerät (Interface) innerhalb des Subnetzes — oft automatisch aus der MAC-Adresse abgeleitet (EUI-64) oder per SLAAC/DHCPv6 zufällig vergeben.