Vorteile:
- geringe Dämpfung des Signals
- kaum Laufzeitverschiebungen
- große Distanzen überbrückbar
- hohe Bandbreiten
Nachteile:
- teurere Laser zur Einspeisung des Lichts notwendig
- größerer Aufwand bei der Herstellung der Glasfasern
aufgrund der sehr kleinen Faserkerne
- hohe Präzision beim Verbinden der Glasfasern durch Stecker
oder beim Spleißen notwendig
clode
Vorteile
- Sehr große Reichweite: Durch den einzigen Lichtweg entsteht kaum Signalverzerrung – Strecken von mehreren zehn Kilometern sind ohne Signalverstärkung möglich.
- Sehr hohe Bandbreite: Da keine Modendispersion auftritt, lassen sich deutlich höhere Datenraten übertragen als bei Multimode.
- Geringe Dämpfung: Der dünne Kern und die fehlende Modendispersion sorgen für einen geringen Signalverlust über die Distanz.
- Zukunftssicher: Eignet sich auch für sehr hohe Übertragungsraten (z. B. 100 Gbit/s und mehr), ideal für Backbone- und Weitverkehrsstrecken.
- Störunempfindlich: Wie alle Glasfasern immun gegen elektromagnetische Einstreuungen (im Gegensatz zu Kupferkabeln).
Nachteile
- Höhere Anschaffungskosten: Sowohl das Kabel selbst als auch vor allem die benötigten Laser-Sendemodule (statt einfacher LEDs) sind teurer als bei Multimode.
- Höhere Anforderungen an Verlegung und Steckertechnik: Der sehr kleine Kerndurchmesser (ca. 9 µm) erfordert präzisere, aufwändigere Spleiß- und Steckverbindungen – schon kleine Ungenauigkeiten führen zu spürbaren Signalverlusten.
- Aufwändigere Fehlersuche/Montage: Da mit weniger Toleranz gearbeitet wird, ist die Installation anspruchsvoller als bei Kupfer oder Multimode-Fasern und erfordert entsprechend geschultes Personal.
- Überdimensioniert für kurze Strecken: Auf kurzen Distanzen (z. B. innerhalb eines Gebäudes oder Rechenzentrums) lohnt sich der Mehraufwand meist nicht – dort ist Multimode oder Kupfer oft wirtschaftlicher.
Merksatz für die Prüfung: Singlemode = hohe Reichweite und Bandbreite bei höheren Kosten (Laser-Technik, präzise Verlegung) — ideal für lange Strecken, überdimensioniert für kurze.