Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist ein Kommunikations- 96 protokoll, welches Netzwerkgeräten ermöglicht ohne manuelle Konfiguration eine automatische Netzwerkkonfiguration für das lokale Netz zu erhalten.

Mit Hilfe des DHCPDISCOVER sendet ein Client/Netzwerkgerät ohne IP-Adresse eine Broadcast-Anfrage nach sogenannten Adress-Angeboten an alle verfügbaren DHCP-Server im lokalen Netz. Wenn im lokalen Netz ein DHCP- Server erreichbar ist, antwortet dieser mit einem DHCPOFFER. Im Anschluss fordert der Client im Zuge des Verfahrens mit Hilfe des DHCPREQUEST die angebotene IP-Adresse für einen Lease-Zeitraum an. Dabei wird unterschieden in statische, automatische und dynamische Adresszuweisung. Die Adresszuweisung erfolgt über die UDP-Ports 67 und 68.

Zur Netzwerkkonfiguration kann ein DHCP folgende Angaben versenden:

Ablauf des DHCP-Prozesses (DORA) Ein DHCP-Client sendet einen Discover-Broadcast, der DHCP-Server antwortet mit einem Offer, der Client bestätigt per Request und der Server bestätigt final per Acknowledge, wodurch der Client eine IP-Adresse samt weiterer Netzwerkparameter erhält. Client DHCP-Server 1. Discover (Broadcast) 2. Offer (IP-Vorschlag) 3. Request (Client bestätigt Wunsch) 4. Acknowledge (finale Bestätigung) Client erhält: IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway, DNS-Server, Lease-Dauer
Ein DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) übernimmt die automatische Vergabe von Netzwerkkonfigurationen an Clients, sodass diese nicht manuell eingerichtet werden müssen.

Die wichtigsten Aufgaben:

Vorteile in der IT-Infrastruktur: