Gesetzliche Grundlagen für personenbezogene Daten in Deutschland
Der Umgang mit personenbezogenen Daten in Deutschland wird durch mehrere
nationale und europäische Gesetze geregelt.
Die wichtigste Grundlage ist die DSGVO.
1. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
Die DSGVO ist die wichtigste rechtliche Grundlage in der EU.
Sie regelt den Schutz personenbezogener Daten einheitlich in allen EU-Mitgliedsstaaten.
- Gilt direkt in allen EU-Staaten
- Regelt Rechte der Betroffenen
- Legt Grundprinzipien der Datenverarbeitung fest
- Art. 5, 6, 9 DSGVO besonders wichtig
2. Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Das BDSG ergänzt die DSGVO in Deutschland.
Es regelt nationale Besonderheiten, z. B. im Beschäftigtendatenschutz.
- Ergänzung zur DSGVO
- Regelt spezielle deutsche Regelungen
- Wichtig für Behörden und Unternehmen in Deutschland
3. Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG)
Das TTDSG regelt den Datenschutz bei Telekommunikation und Telemedien,
z. B. Cookies, Websites und Messenger-Dienste.
- Cookie-Einwilligung
- Schutz der Privatsphäre bei Online-Diensten
- Regelt Zugriff auf Endgeräte (z. B. Cookies)
Zusammenhang der Gesetze
| Gesetz |
Funktion |
| DSGVO |
EU-weite Grundregelung für Datenschutz |
| BDSG |
Ergänzung der DSGVO in Deutschland |
| TDDDG |
Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz |
Merksatz für die FISI-Prüfung:
DSGVO = Hauptgesetz (EU)
BDSG = nationale Ergänzung (Deutschland)
TTDSG = Internet, Cookie-Einwilligung, Kommunikation
Typische Prüfungsfrage
Welche gesetzlichen Bestimmungen regeln in Deutschland den Umgang
mit personenbezogenen Daten?
Musterantwort:
Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird hauptsächlich durch die
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geregelt. Ergänzend gilt in Deutschland
das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG),
das insbesondere den Datenschutz im Bereich von Telekommunikation und Telemedien regelt.
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