```html id="datenkapselung-oop-fisi" Datenkapselung – OOP (FISI)

Datenkapselung in der objektorientierten Programmierung

Die Datenkapselung ist ein zentrales Prinzip der objektorientierten Programmierung (OOP). Sie beschreibt die kontrollierte Zugriffssteuerung auf Daten innerhalb einer Klasse.

Was bedeutet Datenkapselung?

Daten (Attribute) einer Klasse werden vor direktem Zugriff von außen geschützt und nur über definierte Methoden (Getter/Setter) zugänglich gemacht.

Zusammenhang mit Datenintegrität

Datenkapselung sorgt dafür, dass Daten nur kontrolliert verändert werden können. Dadurch wird verhindert, dass ungültige oder fehlerhafte Werte gespeichert werden.

👉 Ergebnis: Die Datenintegrität wird gewährleistet.

Zusammenhang mit Code-Wartbarkeit

Durch Kapselung ist der interne Aufbau einer Klasse nach außen verborgen. Änderungen am internen Code wirken sich nicht direkt auf andere Teile des Systems aus.

👉 Ergebnis: Die Wartbarkeit des Codes wird verbessert.

Beispiel
private int alter;

public void setAlter(int alter) {
    if (alter > 0) {
        this.alter = alter;
    }
}

Hier wird verhindert, dass ein ungültiges Alter (z. B. -5) gespeichert wird.

Zusammenhang im Überblick

Prinzip Wirkung der Datenkapselung
Datenintegrität Schutz vor ungültigen oder direkten Änderungen der Daten
Code-Wartbarkeit Klare Schnittstellen und geringere Abhängigkeiten
Prüfungsantwort (kurz):

Datenkapselung bedeutet, dass der direkte Zugriff auf Daten einer Klasse verhindert wird und nur kontrollierter Zugriff über Methoden erfolgt. Dadurch wird die Datenintegrität geschützt, da nur gültige Werte gesetzt werden können, und die Code-Wartbarkeit verbessert, da Änderungen an der internen Struktur einer Klasse keine Auswirkungen auf andere Teile des Programms haben.
Merksatz für die FISI-Prüfung:

🔒 Kapselung = schützt Daten + macht Code stabil und wartbar
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