Die prozedurale und die objektorientierte Programmierung sind zwei unterschiedliche Programmierparadigmen,
die sich in der Strukturierung und Organisation von Code unterscheiden.
⚙️ Prozedurale Programmierung
Die prozedurale Programmierung basiert auf Funktionen und Prozeduren,
die Schritt für Schritt ausgeführt werden.
Programm besteht aus Funktionen
Daten und Funktionen sind getrennt
Lineare oder strukturierte Abläufe
Schwer skalierbar bei großen Projekten
Beispiele: C, Pascal
🧱 Objektorientierte Programmierung (OOP)
Die objektorientierte Programmierung basiert auf Objekten und Klassen,
die Daten und Verhalten kombinieren.
Code ist in Klassen und Objekten organisiert
Daten und Methoden sind zusammengekapselt
Unterstützt Vererbung und Polymorphie
Besser für große und komplexe Systeme geeignet
Beispiele: Java, C#, Python
Vergleich
Merkmal
Prozedural
Objektorientiert
Grundstruktur
Funktionen / Prozeduren
Klassen / Objekte
Daten & Verhalten
Getrennt
Zusammen in Objekten
Wiederverwendbarkeit
Eingeschränkt
Hoch (durch Klassen)
Komplexität
Besser für kleine Programme
Besser für große Systeme
Erweiterbarkeit
Schwerer
Einfacher durch Vererbung
Prüfungsantwort (kurz):
Die prozedurale Programmierung basiert auf Funktionen und einer schrittweisen Ausführung,
wobei Daten und Funktionen getrennt sind. Die objektorientierte Programmierung organisiert
den Code in Klassen und Objekte, die Daten und Verhalten kombinieren und dadurch besser
für große und komplexe Systeme geeignet sind.
Merksatz für die FISI-Prüfung:
⚙️ Prozedural = „Ablauf in Funktionen“
🧱 OOP = „Alles steckt in Objekten“