Das AGDLP-Prinzip wird in Active Directory-Umgebungen verwendet, um Berechtigungen übersichtlich und effizient zu verwalten.
Benutzerkonten werden nicht direkt mit Berechtigungen versehen, sondern einer globalen Gruppe zugeordnet.
Beispiel: Benutzer „Max Mustermann“
Benutzer mit ähnlichen Aufgaben werden in einer globalen Gruppe zusammengefasst.
Beispiel: GG_Buchhaltung
Diese Gruppen repräsentieren die Berechtigungen auf eine bestimmte Ressource.
Beispiel: DL_Finanzen_RW (Read/Write)
Die eigentlichen NTFS- oder Freigabeberechtigungen werden ausschließlich der domänenlokalen Gruppe zugewiesen.
Ein Mitarbeiter der Buchhaltung benötigt Schreibzugriff auf den Ordner „Finanzen“:
Der Benutzer erhält seine Rechte also indirekt über die Gruppenstruktur.
| Vorteil | Nutzen |
|---|---|
| Einfache Verwaltung | Berechtigungen müssen nur an einer Stelle geändert werden |
| Übersichtlichkeit | Klare Trennung zwischen Benutzern und Ressourcen |
| Sicherheit | Weniger Fehlkonfigurationen |
| Skalierbarkeit | Geeignet für große Active-Directory-Umgebungen |