ACLs (Access Control Lists)
ACLs (Access Control Lists) sind Listen von Zugriffsregeln,
die festlegen, welche Benutzer oder Systeme auf eine Ressource zugreifen dürfen
und welche Aktionen erlaubt oder verboten sind.
🔐 Was sind ACLs?
Eine ACL enthält Einträge (ACEs – Access Control Entries), die definieren:
- 👤 Wer zugreifen darf
- 📁 Auf welche Ressource zugegriffen wird
- ✅ Welche Aktionen erlaubt sind
- ❌ Welche Aktionen verboten sind
Benutzer → ACL-Prüfung → Zugriff erlaubt oder verweigert
🧠 Beispiel unter Windows
Für einen Ordner können folgende Berechtigungen definiert werden:
| Benutzer/Gruppe |
Berechtigung |
| Vertrieb |
Lesen |
| Buchhaltung |
Lesen & Schreiben |
| Gast |
Kein Zugriff |
🌐 ACLs im Netzwerk
ACLs werden nicht nur bei Dateien verwendet, sondern auch auf Netzwerkgeräten:
- Router
- Switches
- Firewalls
Dort legen ACLs fest, welche Datenpakete erlaubt oder blockiert werden.
Arten von ACLs
| Typ |
Beschreibung |
| Dateisystem-ACL |
Steuert Zugriffe auf Dateien und Ordner |
| Netzwerk-ACL |
Steuert den Netzwerkverkehr |
| Firewall-ACL |
Erlaubt oder blockiert Verbindungen |
✅ Vorteile
- Feingranulare Rechtevergabe
- Erhöhte Sicherheit
- Zentrale Kontrolle von Zugriffen
- Unterstützt das Least-Privilege-Prinzip
Prüfungsantwort (kurz):
ACLs (Access Control Lists) sind Listen von Zugriffsregeln,
die festlegen, welche Benutzer, Gruppen oder Systeme auf eine Ressource
zugreifen dürfen und welche Aktionen erlaubt oder verboten sind.
Sie werden sowohl in Dateisystemen als auch auf Netzwerkgeräten eingesetzt.
Merksatz für die FISI-Prüfung:
🔐 ACL = „Wer darf was auf welcher Ressource tun?“