Die Dämpfung beschreibt in der Netzwerktechnik den Verlust von Signalstärke
während der Übertragung über ein Medium.
📉 Was bedeutet Dämpfung?
Dämpfung bedeutet, dass ein Signal mit zunehmender Entfernung schwächer wird.
Ursache sind physikalische Einflüsse wie Widerstand, Streuung oder Materialverluste.
📏 Länge des Kabels (je länger, desto mehr Dämpfung)
🔌 Material des Übertragungsmediums
📡 Frequenz des Signals
🌡 Umgebungseinflüsse (z. B. Störungen, Temperatur)
📡 Dämpfung je Medium
Medium
Dämpfung
Bewertung
Kupferkabel (UTP/FTP)
Relativ hoch
Nur kurze Strecken geeignet
Lichtwellenleiter
Sehr gering
Für große Distanzen geeignet
Funk/WLAN
Mittel bis hoch
Abhängig von Hindernissen
🧠 Bedeutung in der Praxis
🔁 Repeater oder Switches verstärken Signale
📉 Bei hoher Dämpfung sinkt die Übertragungsqualität
🚀 Wichtig für Planung von Netzwerken und Kabelstrecken
Prüfungsantwort (kurz):
Dämpfung beschreibt den Verlust der Signalstärke bei der Übertragung über ein Medium.
Sie nimmt mit zunehmender Entfernung zu und kann durch Material, Länge und Umgebung beeinflusst werden.
Hohe Dämpfung führt zu schlechterer Übertragungsqualität.
Merksatz für die FISI-Prüfung:
📉 Dämpfung = „Signal wird auf dem Weg schwächer“
Dämpfung bedeutet: Ein Signal wird auf dem Weg durch ein Übertragungsmedium schwächer — es verliert Energie. Je länger das Kabel, desto mehr Verlust.
Die Dämpfung wird in Dezibel (dB) angegeben. Ein hoher dB-Wert = viel Verlust. Wird das Signal zu schwach, kann der Empfänger es nicht mehr zuverlässig lesen — Übertragungsfehler entstehen.
Ursachen sind Widerstand im Kupfer, Streuung im Glasfaserkern oder bei Funk einfach die Entfernung und Hindernisse.
Gegenmaßnahme: Ein Repeater (bei Kupfer) oder ein optischer Verstärker (bei LWL) frischt das Signal rechtzeitig auf, bevor es zu schwach wird.
Prüfungs-Merksatz: Dämpfung = Signalverlust über Distanz, gemessen in dB. LWL dämpft viel weniger als Kupfer — deshalb geht Glasfaser so viel weiter.