Distance-Vector Routing

Distance-Vector-Protokolle sind Verfahren des dynamischen Routings, bei denen Router Informationen über den besten Weg zu einem Zielnetzwerk austauschen.

📡 Grundprinzip

🔄 Arbeitsweise Schritt für Schritt

📊 Beispiel

A → B → C → D Router A lernt: „Netz D ist über B erreichbar“ B lernt: „Netz D ist über C erreichbar“

⚙️ Metrik (Entfernung)

Die „Entfernung“ ist nicht physikalisch, sondern logisch:

⚠️ Nachteile

📡 Beispielprotokoll

📊 Kurzvergleich (Prinzip)

Eigenschaft Distance-Vector
Wissen über Netz Nur Nachbarn + gelernte Routen
Austausch Komplette Routing-Tabellen
Berechnung „Beste Strecke“ nach Metrik
Reaktion auf Änderungen Langsamer
Prüfungsantwort (kurz):

Distance-Vector-Protokolle arbeiten, indem Router regelmäßig ihre Routing-Tabellen mit Nachbarn austauschen. Jeder Router kennt nur seine direkten Nachbarn und berechnet anhand einer Metrik (z. B. Hop-Anzahl) den besten Weg zu einem Zielnetz.
Merksatz für die FISI-Prüfung:

📡 Distance Vector = „Ich frage meine Nachbarn nach dem besten Weg“
Distance-Vector-Protokoll Arbeitsweise Router tauschen ihre Routing-Tabellen mit Nachbarn aus und lernen so schrittweise die beste Route zu jedem Ziel. Distance-Vector – „Gerüchteküche" des Routings Jeder Router kennt nur seine Nachbarn – und lernt den Rest durch Weitersagen 1 Hop 1 Hop 1 Hop 1 Hop 1 Hop Router A Router B Router C Router D Tabelle A Ziel Hops B, D 1 C 2 Tabelle B Ziel Hops A,C,D 1 Tabelle C Ziel Hops B, D 1 A 2 Tabelle D Ziel Hops A,B,C 1–2 Tabelle senden Wie es funktioniert 1. Jeder Router kennt nur direkte Nachbarn und die Kosten (Hops) dorthin. 2. Regelmäßig schickt jeder seine komplette Tabelle an alle Nachbarn. 3. Nachbar empfängt Tabelle → addiert 1 Hop → übernimmt bessere Routen.