Das Domain Name System (DNS) dient der Namensauflösung in Netzwerken. Es übersetzt für Menschen leicht lesbare Domainnamen wie www.google.de in die zugehörigen IP-Adressen, beispielsweise 142.250.185.131.
Da Computer über IP-Adressen kommunizieren, Benutzer jedoch lieber Namen statt Zahlen verwenden, übernimmt DNS die Vermittlung zwischen beiden.
Ein Benutzer gibt beispielsweise www.example.com in seinen Browser ein. Der Client benötigt die zugehörige IP-Adresse, um eine Verbindung zum Webserver herstellen zu können.
Der Client sendet die Anfrage an seinen konfigurierten DNS-Server (Resolver), meist den Router oder den DNS-Server des Providers.
Ist die Adresse nicht im Cache vorhanden, fragt der Resolver einen Root-Server. Dieser kennt nicht die IP-Adresse der Domain, sondern nur die zuständigen Top-Level-Domain-Server (TLD).
Beispiel: Für .com verweist der Root-Server auf die zuständigen .com-Nameserver.
Der Resolver fragt nun den TLD-Server (.com, .de usw.). Dieser kennt die zuständigen autoritativen Nameserver für die gewünschte Domain.
Der autoritative Nameserver verwaltet die offiziellen DNS-Einträge der Domain und liefert die gewünschte IP-Adresse zurück.
Beispiel: www.example.com → 93.184.216.34
Der Resolver speichert die Antwort temporär im Cache und sendet die IP-Adresse an den Client zurück. Anschließend kann der Browser die Verbindung zum Webserver herstellen.