Verwendung von Kleinbuchstaben
Verwendung von Großbuchstaben
Verwendung von Zahlen
Verwendung von Sonderzeichen
ausreichende Passwortlänge
Komplexitätsanforderungen für Passwörter
Starke Passwörter sind ein wichtiger Bestandteil der IT-Sicherheit.
Durch bestimmte Anforderungen wird verhindert, dass Passwörter leicht
erraten oder durch Angriffe geknackt werden können.
1. Mindestlänge
Ein Passwort sollte eine Mindestanzahl an Zeichen haben
(z. B. 8–12 oder mehr Zeichen).
Warum sicherer?
Je länger das Passwort ist, desto mehr mögliche Kombinationen gibt es.
Dadurch steigt der Aufwand für Brute-Force-Angriffe exponentiell.
2. Mischung verschiedener Zeichentypen
Ein Passwort sollte Groß- und Kleinbuchstaben,
Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
Warum sicherer?
Durch die Kombination verschiedener Zeichentypen
erhöht sich die Anzahl möglicher Varianten erheblich,
wodurch das Erraten deutlich schwieriger wird.
3. Keine einfachen Wörter oder persönliche Daten
Passwörter sollten keine Wörter aus dem Wörterbuch
oder persönliche Informationen enthalten.
Warum sicherer?
Angreifer nutzen Wörterbuchangriffe und bekannte Informationen
(z. B. Namen oder Geburtsdaten), die leicht erraten werden können.
Übersicht
| Anforderung |
Sicherheitsvorteil |
| Mindestlänge |
Mehr mögliche Kombinationen → schwerer zu knacken |
| Zeichentypen mischen |
Erhöhte Komplexität → weniger Vorhersagbarkeit |
| Keine Wörter / persönliche Daten |
Schutz vor Wörterbuch- und Social-Engineering-Angriffen |
Merksatz für die FISI-Prüfung:
Lange Passwörter + viele Zeichentypen + keine bekannten Wörter = hohe Sicherheit
Typische Prüfungsantwort
Komplexitätsanforderungen für Passwörter sind beispielsweise eine ausreichende Mindestlänge,
die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sowie der Verzicht
auf leicht zu erratende Wörter oder persönliche Daten. Diese Maßnahmen erhöhen die Anzahl
möglicher Kombinationen und erschweren dadurch das Erraten oder Knacken von Passwörtern.
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