Um einen bestehenden physischen Server in eine virtuelle Maschine (VM) zu übertragen gibt es verschiedene Möglich- keiten, wie z. B.:

P2V-Konvertierung (Physical to Virtual)

Definition

Die Umwandlung eines physischen Servers in eine virtuelle Maschine wird als P2V (Physical to Virtual) bezeichnet. Dabei werden das Betriebssystem, die Anwendungen und die Daten des physischen Servers in eine virtuelle Maschine übernommen.

Ziel der P2V-Konvertierung

Ablauf einer P2V-Konvertierung

  1. Analyse des bestehenden Servers
  2. Installation eines P2V-Tools
  3. Erstellung eines Abbilds (Image) des Servers
  4. Übertragung der Daten in das Virtualisierungsformat
  5. Erzeugung der virtuellen Maschine
  6. Test und Inbetriebnahme der VM

Darstellung des Ablaufs

Physischer Server
(Windows / Linux)
         │
         ▼
P2V-Konvertierung
         │
         ▼
Virtuelle Maschine
(VMware, Hyper-V, VirtualBox)

Typische Werkzeuge

Vorteile

Prüfungsantwort (kurz)

Ein bestehender physischer Server kann durch eine sogenannte P2V-Konvertierung (Physical to Virtual) in eine virtuelle Maschine umgewandelt werden. Dabei werden Betriebssystem, Anwendungen und Daten mithilfe spezieller Konvertierungswerkzeuge in eine virtuelle Maschine überführt, die anschließend auf einem Hypervisor betrieben werden kann.

Merksatz

P2V = Physical to Virtual
Physischer Server → Virtuelle Maschine