Um einen bestehenden physischen Server in eine virtuelle Maschine (VM) zu übertragen gibt es verschiedene Möglich- keiten, wie z. B.:
- - Neuinstallation und Konfiguration des Betriebssystems und der Anwendungen in einer neuen VM
- Wiederherstellung der Image-Sicherung eines bestehenden Systems in eine virtuelle Maschine
- Konvertierung eines physikalischen Servers in eine virtuelle Maschine mittels spezieller Konvertierungstools
P2V-Konvertierung (Physical to Virtual)
Definition
Die Umwandlung eines physischen Servers in eine virtuelle Maschine wird
als P2V (Physical to Virtual) bezeichnet.
Dabei werden das Betriebssystem, die Anwendungen und die Daten des
physischen Servers in eine virtuelle Maschine übernommen.
Ziel der P2V-Konvertierung
- Konsolidierung von Servern
- Bessere Hardwareauslastung
- Einfachere Administration
- Reduzierung von Hardwarekosten
- Einfachere Sicherung und Wiederherstellung
Ablauf einer P2V-Konvertierung
- Analyse des bestehenden Servers
- Installation eines P2V-Tools
- Erstellung eines Abbilds (Image) des Servers
- Übertragung der Daten in das Virtualisierungsformat
- Erzeugung der virtuellen Maschine
- Test und Inbetriebnahme der VM
Darstellung des Ablaufs
Physischer Server
(Windows / Linux)
│
▼
P2V-Konvertierung
│
▼
Virtuelle Maschine
(VMware, Hyper-V, VirtualBox)
Typische Werkzeuge
- VMware vCenter Converter
- Microsoft Disk2VHD
- StarWind V2V Converter
Vorteile
Prüfungsantwort (kurz)
Ein bestehender physischer Server kann durch eine sogenannte
P2V-Konvertierung (Physical to Virtual) in eine virtuelle Maschine
umgewandelt werden. Dabei werden Betriebssystem, Anwendungen und Daten
mithilfe spezieller Konvertierungswerkzeuge in eine virtuelle Maschine
überführt, die anschließend auf einem Hypervisor betrieben werden kann.
Merksatz