Datenkomprimierung ist der Prozess der Reduzierung der Größe von Daten. Komprimierung kann verlustfrei sein (Originaldaten können vollständig wiederhergestellt werden), oder verlustbehaftet (einige Daten werden dauerhaft entfernt). Die Komprimierung kann den Speicherbedarf erheblich reduzieren und gleichzeitig die Übertragungszeit der Daten verringern, da weniger Daten übertragen werden müssen.

Datenkomprimierung

Definition

Datenkomprimierung ist ein Verfahren, bei dem Daten so codiert werden, dass sie weniger Speicherplatz benötigen. Dabei werden redundante oder unnötige Informationen entfernt oder effizienter dargestellt.

Arten der Komprimierung

1. Verlustfreie Komprimierung

2. Verlustbehaftete Komprimierung

Funktionsweise

Komprimierung ersetzt wiederkehrende Muster durch kürzere Darstellungen oder entfernt weniger wichtige Informationen.
Unkomprimiert:
AAAAAAAABBBBBBBBCCCCCCCC

Komprimiert:
A8 B8 C8

Auswirkungen auf Speicherbedarf

Auswirkungen auf Datenübertragung

Vergleich

Merkmal Unkomprimiert Komprimiert
Speicherbedarf Hoch Reduziert
Übertragung Langsam Schneller
CPU-Last Niedrig Höher

Prüfungsantwort (kurz)

Datenkomprimierung ist ein Verfahren, bei dem Daten verkleinert werden, indem redundante oder unnötige Informationen entfernt oder effizienter codiert werden. Dadurch wird der Speicherbedarf reduziert und die Datenübertragung beschleunigt. Allerdings entsteht zusätzliche Rechenlast durch Komprimierung und Dekomprimierung.

Merksatz

Komprimierung = weniger Speicher 💾 + schnellere Übertragung ⚡