Datenkomprimierung
Definition
Datenkomprimierung ist ein Verfahren, bei dem Daten so codiert werden,
dass sie weniger Speicherplatz benötigen. Dabei werden redundante oder
unnötige Informationen entfernt oder effizienter dargestellt.
Arten der Komprimierung
1. Verlustfreie Komprimierung
- Daten können vollständig wiederhergestellt werden
- Keine Informationsverluste
- Beispiele: ZIP, PNG, GZIP
2. Verlustbehaftete Komprimierung
- Ein Teil der Daten geht verloren
- Qualitätsverlust möglich
- Beispiele: JPEG, MP3, MP4
Funktionsweise
Komprimierung ersetzt wiederkehrende Muster durch kürzere Darstellungen
oder entfernt weniger wichtige Informationen.
Unkomprimiert:
AAAAAAAABBBBBBBBCCCCCCCC
Komprimiert:
A8 B8 C8
Auswirkungen auf Speicherbedarf
Auswirkungen auf Datenübertragung
- Vorteile:
- Schnellere Übertragung durch kleinere Datenmengen ⚡
- Weniger Bandbreitenverbrauch
- Nachteile:
- Zusätzliche CPU-Last durch Komprimierung/Dekomprimierung
- Verzögerung bei Echtzeitanwendungen möglich
Vergleich
| Merkmal |
Unkomprimiert |
Komprimiert |
| Speicherbedarf |
Hoch |
Reduziert |
| Übertragung |
Langsam |
Schneller |
| CPU-Last |
Niedrig |
Höher |
Prüfungsantwort (kurz)
Merksatz
Komprimierung = weniger Speicher 💾 + schnellere Übertragung ⚡