Kommerzielle Lizenzen erfordern in der Regel eine Zahlung oder den Erwerb einer Lizenz, um die Software nutzen zu können. Die Bedingungen und Einschränkungen variieren je nach Lizenzvereinbarung des Anbieters.
Open-Source-Lizenzen ermöglichen die Einsichtnahme, Nutzung, Weitergabe und Modifizierung des Quellcodes einer Software durch die Öffentlichkeit. Open-Source-Software steht in der Regel kostenlos zur Verfügung und die Lizenzbedin- gungen regeln, wie der Quellcode weiterverbreitet und modifiziert werden kann.
Freeware bezeichnet Software, die kostenlos genutzt werden kann, jedoch dennoch urheberrechtlich geschützt ist.
Kommerzielle Lizenz – Software kostet Geld. Der Quellcode bleibt geheim, Weitergabe und Veränderung sind verboten. Der Hersteller behält alle Rechte. Oft als Einmalkauf oder Abo (z. B. Microsoft 365).
Open Source – Quellcode ist öffentlich einsehbar, darf verändert und weitergegeben werden. Meist kostenlos, aber nicht immer. Es gibt verschiedene Open-Source-Lizenzen (MIT, GPL, Apache) mit unterschiedlichen Bedingungen – z. B. muss bei GPL der veränderte Code wieder veröffentlicht werden.
Freeware – Kostenlos nutzbar, aber der Quellcode bleibt geschlossen. Veränderungen sind nicht erlaubt. Oft nur für private Nutzung gratis, für kommerzielle Nutzung kostenpflichtig (z. B. TeamViewer).
Merksatz:
Kommerziell = zahlen & kein Einblick.
Open Source = offen & veränderbar.
Freeware = gratis aber trotzdem verschlossen.
Merkmale:
Beispiele:
Merkmale:
Beispiele:
Merkmale:
Beispiele:
| Merkmal | Kommerzielle Lizenz | Open Source | Freeware |
|---|---|---|---|
| Kosten | Meist kostenpflichtig | Oft kostenlos | Kostenlos |
| Quellcode | Geschlossen | Offen | Geschlossen |
| Änderung erlaubt | Nein | Ja | Nein |
| Weitergabe | Eingeschränkt | Erlaubt | Meist erlaubt |