Kommerzielle Lizenzen erfordern in der Regel eine Zahlung oder den Erwerb einer Lizenz, um die Software nutzen zu können. Die Bedingungen und Einschränkungen variieren je nach Lizenzvereinbarung des Anbieters.

Open-Source-Lizenzen ermöglichen die Einsichtnahme, Nutzung, Weitergabe und Modifizierung des Quellcodes einer Software durch die Öffentlichkeit. Open-Source-Software steht in der Regel kostenlos zur Verfügung und die Lizenzbedin- gungen regeln, wie der Quellcode weiterverbreitet und modifiziert werden kann.

Freeware bezeichnet Software, die kostenlos genutzt werden kann, jedoch dennoch urheberrechtlich geschützt ist.

Lizenzmodelle: Kommerziell, Open Source, Freeware Vergleich der drei Lizenzmodelle nach Kosten, Quellcode und Nutzungsrechten Kommerzielle Lizenz 💰 Kostenpflichtig 🔒 Quellcode geschlossen ❌ Kein Weitergeben ❌ Kein Verändern Windows, Adobe, Microsoft Office Open Source ✅ Meist kostenlos ✅ Quellcode offen ✅ Weitergeben erlaubt ✅ Verändern erlaubt Linux, Firefox, LibreOffice, VLC Freeware ✅ Kostenlos 🔒 Quellcode geschlossen ⚠️ Weitergabe eingeschränkt ❌ Kein Verändern 7-Zip, Audacity (alt), TeamViewer (privat) Freeware ≠ Open Source: kostenlos bedeutet nicht quelloffen!

Kommerzielle Lizenz – Software kostet Geld. Der Quellcode bleibt geheim, Weitergabe und Veränderung sind verboten. Der Hersteller behält alle Rechte. Oft als Einmalkauf oder Abo (z. B. Microsoft 365).

Open Source – Quellcode ist öffentlich einsehbar, darf verändert und weitergegeben werden. Meist kostenlos, aber nicht immer. Es gibt verschiedene Open-Source-Lizenzen (MIT, GPL, Apache) mit unterschiedlichen Bedingungen – z. B. muss bei GPL der veränderte Code wieder veröffentlicht werden.

Freeware – Kostenlos nutzbar, aber der Quellcode bleibt geschlossen. Veränderungen sind nicht erlaubt. Oft nur für private Nutzung gratis, für kommerzielle Nutzung kostenpflichtig (z. B. TeamViewer).

Merksatz: Kommerziell = zahlen & kein Einblick.
Open Source = offen & veränderbar.
Freeware = gratis aber trotzdem verschlossen.

Lizenzmodelle in der Software

Grundidee

Lizenzmodelle regeln, wie Software genutzt, verteilt und verändert werden darf. Sie bestimmen die Rechte und Pflichten der Nutzer.

Kommerzielle Lizenz (Proprietäre Software)

Bei kommerziellen Lizenzen handelt es sich um kostenpflichtige Software, deren Quellcode nicht öffentlich zugänglich ist.

Merkmale:

Beispiele:

Open Source

Open Source Software stellt den Quellcode öffentlich zur Verfügung. Nutzer dürfen die Software verwenden, verändern und weitergeben.

Merkmale:

Beispiele:

Freeware

Freeware ist Software, die kostenlos genutzt werden darf, jedoch nicht zwingend den Quellcode offenlegt.

Merkmale:

Beispiele:

Vergleich

Merkmal Kommerzielle Lizenz Open Source Freeware
Kosten Meist kostenpflichtig Oft kostenlos Kostenlos
Quellcode Geschlossen Offen Geschlossen
Änderung erlaubt Nein Ja Nein
Weitergabe Eingeschränkt Erlaubt Meist erlaubt

Prüfungsantwort (kurz)

Bei einer kommerziellen Lizenz ist die Software kostenpflichtig und der Quellcode ist geschlossen. Open-Source-Software stellt den Quellcode öffentlich zur Verfügung und erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe. Freeware ist kostenlose Software, deren Quellcode in der Regel nicht offengelegt wird und die meist nicht verändert werden darf.

Merksatz

Kommerziell = bezahlen 💰
Open Source = offen 🔓
Freeware = kostenlos 🎉