Honeypot
Ein Honeypot ist ein bewusst eingerichtetes, scheinbar verwundbares System
in einem Netzwerk, das Angreifer anlocken und deren Verhalten analysieren soll.
Definition
Ein Honeypot ist ein absichtlich präpariertes IT-System oder Dienst,
der als „Köder“ dient, um Angreifer anzulocken, ihre Methoden zu beobachten
und Sicherheitsinformationen zu gewinnen.
Ziel eines Honeypots
- Angriffe erkennen und analysieren
- Angreifer von echten Systemen ablenken
- Sicherheitslücken und Angriffsmethoden verstehen
- Verbesserung der IT-Sicherheit
Funktionsweise
Angreifer → Honeypot (Köder-System) → Überwachung → Analyse
Der Honeypot sieht für Angreifer wie ein echtes System aus,
enthält jedoch keine oder nur unwichtige Daten.
Alle Aktivitäten werden protokolliert und ausgewertet.
Beispiel
Ein Unternehmen richtet einen Server ein, der wie eine Datenbank aussieht,
aber keine echten Kundendaten enthält. Ein Angreifer greift diesen Server an,
während alle Aktionen zur Analyse aufgezeichnet werden.
Arten von Honeypots
- Low-Interaction Honeypot: Simuliert nur einfache Dienste
- High-Interaction Honeypot: Vollständiges System zur detaillierten Analyse
Vorteile
- Früherkennung von Angriffen
- Erkennt neue Angriffsmethoden
- Keine echten produktiven Daten gefährdet
Risiken
- Angreifer könnten den Honeypot erkennen
- Missbrauch als Ausgangspunkt für weitere Angriffe möglich
- Erfordert sorgfältige Überwachung
Merksatz für die FISI-Prüfung:
Ein Honeypot ist ein Köder-System, das Angreifer anlockt und deren Verhalten zur Verbesserung der IT-Sicherheit analysiert.
Typische Prüfungsantwort
Ein Honeypot ist ein absichtlich unsicher wirkendes IT-System,
das Angreifer anzieht. Ziel ist es, deren Vorgehensweise zu analysieren,
Angriffe zu erkennen und das eigene Netzwerk besser zu schützen.
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