```html id="generationenprinzip_backup" Generationenprinzip (Großvater-Vater-Sohn)

Generationenprinzip (Großvater–Vater–Sohn)

Das Generationenprinzip ist eine klassische Datensicherungsstrategie, die dafür sorgt, dass mehrere Sicherungsgenerationen vorhanden sind, um Datenverlust zu vermeiden.

Definition

Das Großvater–Vater–Sohn-Prinzip (GVS) ist ein rotierendes Backup-Konzept, bei dem Datensicherungen in drei zeitlichen Generationen gespeichert werden: täglich, wöchentlich und monatlich.

Die drei Generationen

Sohn (tägliche Sicherung)
- Tägliche Backups
- Sehr aktuelle Datenstände
- Werden häufig überschrieben
Vater (wöchentliche Sicherung)
- Wöchentliche Sicherungen
- Sicherung einer ganzen Woche
- Längerer Aufbewahrungszeitraum als „Sohn“
Großvater (monatliche Sicherung)
- Monatliche Backups
- Langzeitarchivierung
- Schutz vor langfristigen Datenverlusten

Ablauf (Rotation)

Täglich → Wöchentlich → Monatlich → Archiv

Beispiel

Ein Unternehmen erstellt jeden Tag ein Backup (Sohn). Am Ende der Woche wird ein Wochenbackup (Vater) erstellt. Am Monatsende wird ein Monatsbackup (Großvater) gespeichert.

Vorteile

Nachteile

Vergleich der Generationen

Generation Intervall Zweck
Sohn Täglich Aktuelle Sicherung
Vater Wöchentlich Kurzfristige Historie
Großvater Monatlich Langzeitarchiv
Merksatz für die FISI-Prüfung:

Generationenprinzip = tägliche, wöchentliche und monatliche Backups zur langfristigen Datensicherung.

Typische Prüfungsantwort

Das Generationenprinzip (Großvater–Vater–Sohn) ist eine Datensicherungsstrategie, bei der Daten in drei Generationen gesichert werden: täglich (Sohn), wöchentlich (Vater) und monatlich (Großvater). Dadurch stehen mehrere Wiederherstellungspunkte zur Verfügung, um Datenverluste langfristig abzusichern.
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