WORM-Methode
Die WORM-Methode ist ein Verfahren zur sicheren und unveränderbaren Speicherung von Daten
in der Datensicherung und Archivierung.
Definition
WORM steht für „Write Once Read Many“.
Daten werden dabei einmal gespeichert und können danach nur noch gelesen,
aber nicht mehr verändert oder gelöscht werden.
Funktionsweise
Schreiben (einmal) → Speichern → Nur Lesen (keine Änderung möglich)
Ziel der WORM-Methode
- Schutz vor Manipulation von Daten
- Revisionssichere Speicherung
- Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten
- Erhöhung der Datensicherheit
Beispiel
Ein Unternehmen speichert Buchhaltungsdaten oder E-Mails
auf einem WORM-Speichersystem. Diese Daten können später nur noch gelesen,
aber nicht mehr verändert oder gelöscht werden.
Vorteile
- Hohe Manipulationssicherheit
- Schutz vor versehentlichem Löschen
- Revisionssichere Archivierung
Nachteile
- Daten können nicht korrigiert werden
- Fehlerhafte Daten bleiben dauerhaft gespeichert
- Geringe Flexibilität
Vergleich
| WORM-Speicher |
Normale Speicherung |
| Einmal schreiben, nur lesen |
Schreiben, ändern und löschen möglich |
| Manipulationssicher |
Bearbeitbar |
| Archivierung |
Produktivdaten |
Merksatz für die FISI-Prüfung:
WORM = „Write Once Read Many“ → Daten können einmal geschrieben und danach nur noch gelesen, aber nicht mehr verändert werden.
Typische Prüfungsantwort
Die WORM-Methode (Write Once Read Many) ist ein Speicherkonzept, bei dem Daten einmal geschrieben
und danach nur noch gelesen, aber nicht verändert oder gelöscht werden können.
Sie dient der manipulationssicheren und revisionssicheren Datenspeicherung.
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