```html id="rto_rpo_fisi" RTO und RPO – IT-Notfallmanagement

RTO & RPO

RTO und RPO sind zentrale Kennzahlen im IT-Notfallmanagement und bei der Planung von Disaster-Recovery-Strategien.

Recovery Time Objective (RTO)

Definition:
Das RTO beschreibt die maximal zulässige Zeit, die ein System nach einem Ausfall offline sein darf, bevor es wiederhergestellt sein muss.

Beispiel RTO

Ein Unternehmen legt ein RTO von 2 Stunden fest. Das bedeutet: Nach einem Serverausfall muss das System spätestens nach 2 Stunden wieder laufen.

Recovery Point Objective (RPO)

Definition:
Das RPO beschreibt den maximal akzeptablen Datenverlust in der Zeit, also wie viele Daten maximal verloren gehen dürfen.

Beispiel RPO

Ein RPO von 15 Minuten bedeutet: Im schlimmsten Fall dürfen nur die Daten der letzten 15 Minuten verloren gehen.

Unterschied RTO vs. RPO

RTO RPO
Zeit bis zur Wiederherstellung Zulässiger Datenverlust
Wie lange darf ein System ausfallen? Wie viele Daten dürfen verloren gehen?
Fokus: Verfügbarkeit Fokus: Datenintegrität
RTO → Zeit zur Wiederherstellung ⏱️ RPO → maximaler Datenverlust 💾

Warum sind RTO und RPO wichtig?

Merksatz für die FISI-Prüfung:

RTO = Wie schnell muss ein System wieder laufen?
RPO = Wie viele Daten dürfen maximal verloren gehen?

Typische Prüfungsantwort

Das Recovery Time Objective (RTO) gibt an, wie lange ein System nach einem Ausfall maximal nicht verfügbar sein darf. Das Recovery Point Objective (RPO) beschreibt den maximal tolerierbaren Datenverlustzeitraum. Beide Werte sind wichtig für die Planung von Backup- und Disaster-Recovery-Konzepten.
```