```html id="symmetrische_asymmetrische_verschluesselung" Symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung

Symmetrische vs. Asymmetrische Verschlüsselung

Verschlüsselungsverfahren dienen dazu, Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung.

Symmetrische Verschlüsselung

Bei der symmetrischen Verschlüsselung wird derselbe Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln verwendet.
Klartext → Schlüssel → Verschlüsselung → Chiffretext
Chiffretext → gleicher Schlüssel → Entschlüsselung → Klartext

Vorteile

Nachteile

Beispiele: AES, DES, 3DES

Asymmetrische Verschlüsselung

Bei der asymmetrischen Verschlüsselung werden zwei Schlüssel verwendet: ein öffentlicher Schlüssel (Public Key) und ein privater Schlüssel (Private Key).
Public Key → Verschlüsseln
Private Key → Entschlüsseln

Vorteile

Nachteile

Beispiele: RSA, ECC, ElGamal

Vergleich

Merkmal Symmetrisch Asymmetrisch
Anzahl Schlüssel 1 Schlüssel 2 Schlüssel
Geschwindigkeit Sehr schnell Langsamer
Schlüsselaustausch Problematisch Einfacher
Digitale Signaturen Nein Ja
Beispiele AES, DES RSA, ECC

Praxis

In der Praxis werden häufig beide Verfahren kombiniert: Bei HTTPS/TLS wird die asymmetrische Verschlüsselung für den sicheren Schlüsselaustausch genutzt, während die eigentliche Datenübertragung anschließend symmetrisch verschlüsselt wird.

Merksatz für die FISI-Prüfung:

Symmetrisch = ein gemeinsamer Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung.
Asymmetrisch = Public Key zum Verschlüsseln, Private Key zum Entschlüsseln.

Typische Prüfungsantwort

Bei der symmetrischen Verschlüsselung wird derselbe Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln verwendet. Sie ist sehr schnell, erfordert jedoch einen sicheren Schlüsselaustausch. Bei der asymmetrischen Verschlüsselung gibt es einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Dadurch ist der Schlüsselaustausch sicherer, allerdings ist das Verfahren langsamer.
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