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Eine Software wird als barrierefrei bezeichnet, wenn sie von allen Menschen genutzt werden kann – unabhängig von körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen.
Barrierefreie Software ermöglicht Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zu Informationen und Funktionen. Die Bedienung soll ohne besondere Erschwernis und möglichst ohne fremde Hilfe möglich sein.
Fachinformatiker müssen bei der Entwicklung, Einführung und Betreuung von Software darauf achten, dass möglichst viele Benutzer die Anwendung problemlos verwenden können. Barrierefreiheit verbessert die Benutzerfreundlichkeit und erfüllt häufig gesetzliche Anforderungen.
| Merkmal | Nutzen |
|---|---|
| Tastaturbedienung | Nutzung ohne Maus |
| Screenreader-Unterstützung | Hilft blinden Personen |
| Hohe Farbkontraste | Bessere Lesbarkeit |
| Untertitel | Unterstützt hörgeschädigte Personen |
| Einfache Navigation | Leichtere Bedienung für alle Nutzer |
Die vier Grundprinzipien der WCAG für digitale Barrierefreiheit heißen Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit. Sie bilden das Fundament, damit Websites und Apps von allen Menschen, einschließlich Personen mit Behinderungen, genutzt werden können
Die vier Prinzipien der WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) bilden das Fundament digitaler Barrierefreiheit. Sie werden oft mit dem Akronym POUR bezeichnet: Wahrnehmbar (Perceivable), Bedienbar (Operable), Verständlich (Understandable) und Robust (Robust)