```html id="db-relational-fisi" Relationale und nicht-relationale Datenbanken – FISI Prüfung

Relationale und nicht-relationale Datenbanken

Datenbanken dienen zur strukturierten Speicherung, Verwaltung und Verarbeitung von Daten.

Was sind relationale Datenbanken?

Relationale Datenbanken speichern Daten in Tabellen, die aus Zeilen (Datensätzen) und Spalten (Attributen) bestehen.

Die Tabellen können über Beziehungen (Relationen) miteinander verknüpft werden. Hierfür werden häufig Primärschlüssel und Fremdschlüssel verwendet.

Zur Abfrage und Verwaltung der Daten wird meist die Sprache SQL (Structured Query Language) eingesetzt.

Beispiel einer relationalen Datenbank

Eine Kundendatenbank enthält die Tabellen:

Über die Kundennummer können Kunden und Bestellungen miteinander verknüpft werden.

Nicht-relationale Datenbanken (NoSQL)

Nicht-relationale Datenbanken speichern Daten nicht ausschließlich in Tabellen. Sie eignen sich besonders für große Datenmengen, hohe Skalierbarkeit und flexible Datenstrukturen.

Diese Datenbanken werden oft unter dem Begriff NoSQL zusammengefasst.

Beispiele für nicht-relationale Datenbanktypen

Datenbanktyp Beschreibung Beispiele
Dokumentenorientierte Datenbanken Speichern Daten als Dokumente (z. B. JSON) MongoDB, CouchDB
Key-Value-Datenbanken Speichern Daten als Schlüssel-Wert-Paare Redis, Riak
Spaltenorientierte Datenbanken Speichern Daten spaltenweise statt zeilenweise Cassandra, HBase
Graphdatenbanken Speichern Beziehungen zwischen Objekten als Graphen Neo4j
Prüfungsantwort (kurz):

Relationale Datenbanken speichern Daten in Tabellen mit Zeilen und Spalten. Die Tabellen sind über Beziehungen (Relationen) miteinander verknüpft. Zur Datenabfrage wird meist SQL verwendet.

Beispiele für nicht-relationale Datenbanken (NoSQL) sind:
Merksatz für die FISI-Prüfung:

Relationale Datenbanken = Tabellen + Beziehungen + SQL
NoSQL-Datenbanken = flexibel, skalierbar und nicht tabellenbasiert
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