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Datenbanken dienen zur strukturierten Speicherung, Verwaltung und Verarbeitung von Daten.
Relationale Datenbanken speichern Daten in Tabellen, die aus Zeilen (Datensätzen) und Spalten (Attributen) bestehen.
Die Tabellen können über Beziehungen (Relationen) miteinander verknüpft werden. Hierfür werden häufig Primärschlüssel und Fremdschlüssel verwendet.
Zur Abfrage und Verwaltung der Daten wird meist die Sprache SQL (Structured Query Language) eingesetzt.
Eine Kundendatenbank enthält die Tabellen:
Über die Kundennummer können Kunden und Bestellungen miteinander verknüpft werden.
Nicht-relationale Datenbanken speichern Daten nicht ausschließlich in Tabellen. Sie eignen sich besonders für große Datenmengen, hohe Skalierbarkeit und flexible Datenstrukturen.
Diese Datenbanken werden oft unter dem Begriff NoSQL zusammengefasst.
| Datenbanktyp | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Dokumentenorientierte Datenbanken | Speichern Daten als Dokumente (z. B. JSON) | MongoDB, CouchDB |
| Key-Value-Datenbanken | Speichern Daten als Schlüssel-Wert-Paare | Redis, Riak |
| Spaltenorientierte Datenbanken | Speichern Daten spaltenweise statt zeilenweise | Cassandra, HBase |
| Graphdatenbanken | Speichern Beziehungen zwischen Objekten als Graphen | Neo4j |