```html id="referenzielle-integritaet-fisi" Referenzielle Integrität – FISI Prüfung

Referenzielle Integrität

Die referenzielle Integrität ist eine Regel in relationalen Datenbanken, die sicherstellt, dass Beziehungen zwischen Tabellen korrekt und konsistent bleiben.

Definition

Referenzielle Integrität bedeutet, dass jeder Fremdschlüsselwert auf einen existierenden Primärschlüssel in der verknüpften Tabelle verweisen muss.

Dadurch werden ungültige Verweise und inkonsistente Daten verhindert.

Beispiel
Tabelle Kunden

+-------------+-------------+
| Kundennr.   | Name        |
+-------------+-------------+
| 1001        | Müller      |
| 1002        | Schmidt     |
+-------------+-------------+
Tabelle Bestellungen

+-------------+-------------+
| Bestellnr.  | Kundennr.   |
+-------------+-------------+
| 5001        | 1001        |
| 5002        | 1002        |
+-------------+-------------+

Die Kundennummer in der Tabelle „Bestellungen“ ist ein Fremdschlüssel. Sie darf nur Werte enthalten, die in der Tabelle „Kunden“ vorhanden sind.

Eine Bestellung mit der Kundennummer 9999 wäre ungültig, wenn kein Kunde mit dieser Nummer existiert.

Warum ist referenzielle Integrität wichtig?
Typische Regeln

Übersicht

Begriff Bedeutung
Primärschlüssel Eindeutige Identifikation eines Datensatzes
Fremdschlüssel Verweis auf einen Primärschlüssel einer anderen Tabelle
Referenzielle Integrität Gewährleistet gültige Beziehungen zwischen Tabellen
Prüfungsantwort (kurz):

Referenzielle Integrität stellt sicher, dass Beziehungen zwischen Tabellen korrekt bleiben. Jeder Fremdschlüsselwert muss auf einen vorhandenen Primärschlüssel der verknüpften Tabelle verweisen. Dadurch werden ungültige Verweise und inkonsistente Daten verhindert.
Merksatz für die FISI-Prüfung:

🔗 Keine Bestellung ohne existierenden Kunden.
Genau das gewährleistet die referenzielle Integrität.
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